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zum Artikel 'Brüderpaar radelt durch Kanada'
Find ich echt klasse!!! Wahnsinn, welche Touren er immer auf sich nimmt. Mir hat ein Vögelchen gezwitschert, dass er nächstes Jahr von Kenia nach Südafrika radelt (www.my-african-dream.com). Auf diesen Bericht bin ich dann schon richtig gespannt und hoffe, dass er auch diese Reise dann gut und gesund überstehen wird. Mach weiter so Alex!!!! Bussi Conny Tondach (17.08.10) antwort@schleissheimer-zeitung.de
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zum Artikel 'Umgehungsstraße wieder Planungsziel'
Schleißheim ist gestern wieder mal dem Verkehrskollaps erlegen. Von Neuherberg bis Oberschleißheim 1 Stunde. Wenn Chaos auf der Autobahn herrscht, wird sich daran auch nichts ändern. Das Ziel jedes vernünftigen Verkehrsplaners muss allerdings sein, den Durchgangsverkehr aus der Ortschaft zu bringen. Von Unterschleißheim aus wälzt sich täglich der Berufsverkehr durch den Ort. Autofahrer nehmen anders als von der CSU und den Grünen dargestellt, bekanntlich nicht den kürzersten, sondern den schnellsten Weg. Es entspricht dem verständlichem Wunschdenken der Grünen, dass sich mit einer Benzinknappheit der Verkehr verringert und dadurch neue Straßen überflüssig sind. Ob dies realitätsnah ist, wage ich zu bezweifeln. Automobilverkehr wird leider nicht weniger, sondern mehr werden. Man muss daher diesen Verkehr kanalisieren und aus dem Ort bringen. Innerhalb der Gemeinde sollte selbstverständlich versucht werden, den Fuß und Fahrradverkehr zu fördern. Wo bleibt die Vision von Thomas Guldenkirch und der CSU? Wie im Wahlkampf vorgestellt, sollte aus der Feierabendstraße eine Flaniermeile werden! Wir werden dies mit Sicherheit nicht erreichen, indem wir weiterhin täglich zig Tausende von Autos durch den Ort rollen lassen! Keiner will Lärm vor seiner Haustüre haben. Verständlich, Lärm ist in Schleißheim allerdings überall das Thema. Wir sind von Autobahnen umgeben, haben die Bahnlinie durch den Ort, 2 Staatsstraßen und eine Bundesstraße sorgen für Lärm, zusätzlich kommt noch der Fluglärm. Bei einer Umgehungsstraße am Ortsrand muss für ausreichenden Lärmschutz gesorgt werden. Dadurch besteht die Chance, den Lärm innerorts und auch im Westen zu verringern. Die Ortsdurchfahrt auf der Feierabendstraße muss beim Bau einer Umgehungsstraße unattraktiv gemacht werden. Dies funktioniert komischerweise bei allen anderen Ortschaften, nur bei uns soll es wieder mal nicht gehen. Die beschlossenen Ortsumgehung ist eine große Chance für den Ort Oberschleißheim. Christian Kuchlbauer (22.07.10) antwort@schleissheimer-zeitung.de
ls Anwohner am Frauenfeld wuerden wir es mehr begruessen, wenn sich die Gemeinde fuer eine vernuenftige Laermschutzmassnahme als fuer eine neue Laermquelle im Westen des Ortes einsetzen wuerde.Als wir 1995 eingezogen sind, war auf der Autobahn A92 noch eine Geschwindigkeitsbegrenzung und der Laermpegel ertraeglich. Heute wird hier ohne Begrenzung gefahren, mit hohem Verkehrsaufkommen, was den Laermpegel, besonders bei dem bei uns haeufig auftretenden Westwind, extrem gesteigert hat. Mit freundlichen Grüssen Ina Kahlhofer (21.07.10) antwort@schleissheimer-zeitung.de
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zum Artikel: Stefanie Zeh verläßt 'Planet O'
...da kann ich nur sagen: "Schluchzzz!!"Alles Gute liebe Steffi, Danke für deine Hilfsbereitschaft und dein Engagement! Ingrid Lindbüchl (14.07.10) antwort@schleissheimer-zeitung.de
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zum Artikel 'Zwei Titel in memoriam Ingrid Mark'
Herzlichen Glückwunsch an den TSV Schleißheim zum Gewinn der Europameisterschaft. Bei derartigen Erfolgen treten die Trainingsmühen und die vielen, vielen Stunden in den Hintergrund. Was zählt ist das Resultat und Frau Ingrid Mark wäre stolz auf Euch. Macht weiter so ... Doris Schmidt (RSV Schleißheim/ 01.07.10) antwort@schleissheimer-zeitung.de
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zum Artikel 'Politische Leistung ist was?'
Ich bin entsetzt über diese Denke: einem gutem Vorschlag, der sogar einstimmig vom Gemeinderat gut geheißen wird, schließt man sich mit einem Gefühl der Bitterkeit an, nur weil die Idee 'aus der Mitte der Gesellschaft' kam und nicht direkt aus dem Gemeinderat!Anstatt sich darauf zu besinnen, dass man nicht mehr als ein gewählter Vertreter jener Bürger ist, wird hier das Bild von einem elitären Kreis gemalt, in dem man den kopflosen Oberschleißheimer durch 'eigene Gestaltungskraft ...formen ...und ... Richtung geben muss', damit er weiß, wo’s lang geht. Was passiert, wenn Gemeindevertreter am Bürger vorbeiregieren wollen, konnte man erst kürzlich in unserer Nachbargemeinde miterleben.Bürgernähe ist angesagt, nicht mehr und nicht weniger!Walter Pichon (30.06.10) antwort@schleissheimer-zeitung.de
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zum Artikel 'Bayerische Blasmusik gut vertreten'
Ich fand es schon befremdend, dass beide polnische Kapellen den 1. und 2. Platz belegt hatten und der 3. Platz an einen Spielmannszug vergeben wurde. Ein Spielmannszug ist meiner Meinung nach keine“ Blaskapelle“ und gehört auch nicht in den Kreis der Blaskapellen, welche an den Wertungsspielen teilnahmen. Es ist sehr traurig für einen Tag der Blasmusik, dass keine der restlichen 7 typischen Blaskapellen einen der ersten drei Plätze belegen durften, obwohl alle vorzügliche Darbietungen geboten hatten.Mit freundlichen GrüßenDagmar Gräfe (02.06.10) antwort@schleissheimer-zeitung.de
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Zum Artikel 'RSV mit Titeln bei Bayerischen Meisterschaften'
Klasse Leistungen unserer Radlerkollegen vom RSV!Herzlichen Glückwunsch zu den erreichten Erfolgen und dickes Daumendrücken für die Deutsche Meisterschaft!Wir sind in Gedanken bei Euch, weil wir aus eigener Erfahrung wissen, wie viel Arbeit hinter solchen Erfolgen steckt. Viel Glück! Dieter Armannsberger (Abteilungsleiter JazzADa/ 21.05.10) antwort@schleissheimer-zeitung.de
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Zum 'Faschingstreiben auf dem Bürgerplatz'
Ober sticht UnterZum Jubiläumsumzug der Stadt Unterschleißheim, groß angekündigt und beworben als historischer Festzug, kamen sehr viele unmaskierte Zuschauer. Die Stimmung war enttäuschend. Sie wurde leider am Rathausplatz auch nicht besser. Dies lag wahrscheinlich an der Tecnomusik vom Band. So kam nur langsam etwas Stimmung auf und die Besucher berauschten sich mehr an eigenen Stimmungsliedern und an hochprozentigem Alkohol als an dem Dargebotenen. Schade, da der Rathausplatz mehr als gut besucht war. Vielleicht sollte sich die 'Stadt' das nächste mal eine Stimmungsband leisten wie das 'Dorf' (Ober-)Schleißheim. Kein Faschingszug, weniger Besucher am Bürgerhaus, dafür die meisten maskiert. Livemusik, Showprogramm beider Oberschleißheimer Faschingsvereine, tolle Stimmung mit Fortsetzung auf dem Lustheimer Straßenfaching am Faschingsdienstag, ebenfalls Livemusik. Qualität setzt sich vor Quantität durch. Christian Kuchlbauer (17.02.10) antwort@schleissheimer-zeitung.de
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Zum Artikel 'Bürgermeister, wechsle Dich...'
Solange er nicht nach Oberschleißheim zurück kommt, kann es uns egal sein, was er tut. Die Württemberger werden wenig Gefallen an ihm haben, sollten sie ihn wider Erwarten wählen. Wolf-Dietrich Großer (13.02.10) antwort@schleissheimer-zeitung.de
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Zum Artikel 'Rathaus finanziert Energietag nicht'
Warum wendet sich Herr Guldenkirch und die CSU so vehement gegen die Unterstützung der ortsansässigen Betriebe?Ist ihm eigentlich klar, dass der Energietag in erster Linie eine lokale Initiative für Einwohner und einheimische Fachbetriebe ist?Wenn er glaubt, hier Preise wie bei einer internationalen Messe zu erzielen, werden sich die lokalen Betriebe nicht mehr beteiligenden können. Vielleicht treten dann dafür überregionale Großbetriebe an und unsere Oberschleißheimer Fachbetriebe haben das Nachsehen.Wer eine gute handwerkliche Nahversorgung und die lokalen Fachbetriebe auch zukünftig in Oberschleißheim erhalten will, der sollte vor solchen Abstimmungen besser die nötige Fachkompetenz einholen. Wolf D. Waag, (Vorsitzender Gewerbeverband/ 30.01.10) antwort@schleissheimer-zeitung.de
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Zum Artikel: Für ein Zehnerl ins Hallenbad?
Es ist schon schwer, nicht wütend zu werden, wenn ich so einen Vorschlag lese. Mit 1,30 Euro ist der Kindereintritt für unser schönes Hallenbad sicher nicht überteuert und in Anbetracht der Angebote eher günstig. Was habe ich denn davon, in einem Spassbad mit meinem Kind vor lauter Strudel, Rutschen und Sonderzonen nicht mal ein paar Bahnen geradeaus schwimmen zu können? Wie kann ich einem kleineren Kind das Schwimmen beibringen, wenn es ständig vor Wellen und Spritzern kaum Luft bekommt?Was ist gegen ein SCHWIMM-bad einzuwenden, in dem es warmes Wasser zum Wohlfühlen gibt und ein großes Kinderbecken? Wenn ich ins Aquariush gehe, ist das Planschbecken zu klein und am Rand zu rutschig, wenn ich ins 'Tiefe' gehe, ist es nicht möglich geradeaus zu schwimmen, weil Jugendliche die Bahnen nicht respektieren.Bevor das Oberschleißheimer Hallenbad mit solchen Dumpingpreisen noch weiter in die roten Zahlen getrieben wird, sollte m.E. das wesentliche an einem SCHWIMM-bad betont und beworben werden, nämlich, die Möglichkeit (sportlich) zu schwimmen. Mir gefällt unser Schwimmbad sehr gut und ich wäre sicher öfter dort, wenn es die Infektlage in unserem Haushalt zuließe, denn ich will kein PLANSCH-bad. Tannia Braun (19.01.10) antwort@schleissheimer-zeitung.de
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Zum Artikel 'Nächster Halt Bruckmannring'
Warum kümmert sich jetzt das Referat für Stadtplanung der Stadt München um unser Wohlergehen?Scheinbar ohne Sach- und Ortskenntnis kommt da eine Stellungnahme, die unqualifizierter nicht sein kann.Eine 2. Haltestelle 400 Meter nördlich des existierenden Bahnhofs ist doch sinnlos, da sie keinen erkennbaren Zeit- oder Wegevorteil für das Industriegebiet am Bruckmannring bringt.Vollkommen richtig ist da die Entgegnung unseres Bauamtsleiters Josef Schartel, dass eine 2. Haltestelle eher südlich an der Sonnenstraße oder am alten Bahnhof sinnvoll ist. Nicht nur für die weitere Gewerbeentwicklung in diesem Gebiet, sondern auch um den immer wieder aufkommenden Wünschen der dortigen Forschungsinstituten gerecht zu werden.Aber warum bringen die Stadtplaner aus München so einen Unfug überhaupt ein?Ist dies nur eine harmlose Spinnerei um eben mal mitzumischen, oder steckt ein weitergehendes System dahinter?Wir erinnern uns, dass immer wieder von verschiedenen Seiten die Verlegung des jetzigen Bahnhofs nach Süden betrieben wurde. Die Gründe waren mal die Erreichbarkeit der Forschungseinrichtungen an der Sonnenstraße und mal die Tieferlegung/Vertunnelung der ganzen S-Bahn. Immer wieder gab es Kräfte, die mit aller Macht unbedingt den bewährten Bahnhof nach Süden verlegen wollten. Und so eine Verlegung wäre dann natürlich extrem negativ für unsere Betriebe und deren Mitarbeiter im Gewerbegebiet.Ist es denkbar, dass die jetzige Münchner Forderung nach der Einplanung einer Haltestelle im Norden vielleicht nur das Vorspiel für eine danach mögliche Bahnhofsverlegung sein sollte?Fazit: Der jetzige Bahnhof ist (besonders nach dem erfolgreichem Umbau) von beiden Teilen Oberschleißheims, von den Betrieben am Bruckmannring und vom HPCA aus angemessen erreichbar. Betriebe und Wohngebiete im Kernort, die weiter weg von der Bahnlinie liegen, können den Bahnhof auch fußläufig in meist 10-12 Minuten erreichen. Nur die Schlösser und die südlichen Liegenschaften an der B471 und der Sonnenstraße sind in der S-Bahn-Anbindung derzeit benachteiligt, aber durch die Bushaltestellen tagsüber dennoch größtenteils öffentlich erreichbar.Vorteile für die Ortsentwicklung könnte eine 2. Haltestelle südlich der B471 durchaus bringen. Daher sollte man prüfen lassen, wie dringlich der Bedarf für eine 2. Haltestelle südlich der B471 derzeit ist, um dann ggf. beim MVV anzufragen unter welchen Umständen eine 2. S-Bahn Haltestelle auf Oberschleißheimer Gemarkung realisiert werden könnte. Wolf D. Waag (Vorsitzender Gewerbeverband / 10.01.10) antwort@schleissheimer-zeitung.de
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Zum Artikel: Erinnerungen an Pioniertage
Als damaliger Erprobungsleiter der Do 31 und selbst Flugzeugführer beim Erstflug des sogenannten Kleinen Schwebegestells (Reglerversuchsgestell) für die Do 31 freue ich mich über Ihren von Frau Sabine Winkle initiierten Artikel. Er gibt nicht nur die Leistung und die Verdienste meines Kollegen Drury Wood richtig wieder, sondern räumt auch endlich mit dem falschen Eindruck auf, dass die Erprobung aller drei Großfluggeräte, d.h. des Großen Schwebegestells und der beiden Flugzeuge Do 31 E-1 und E-3 mit Dieter Thomas und nicht, wie es der Wahrheit entspricht, mit Franz Rödel als Copiloten auf dem rechten Sitz stattgefunden hätte. Diese völlig falsche Meinung muß sich jedem aufgedrängt haben, der einen in der Süddeutschen Zeitung Nr 80 am 5./6. April 2008 erschienenen Artikel gelesen hat. Mit diesen Dingen nicht vertraute Leser konnten aufgrund dieses Berichts sogar vermuten, dass Thomas 'nach Einweisung durch Drury Wood' die weitere Erprobung als 1.Flugzeugführer durchgeführt hätte. Dazu ist festzustellen, dass während der ganzen Erprobung der drei Fluggeräte die Besatzung sich immer nur aus Drury Wood und Franz Rödel zusammengesetzt hat. Der Anteil von Dieter Thomas bestand während dieser Zeit ausschließlich im Fliegen des Begleitflugzeugs, das neben oder unter der E-1 oder E-3 herflog, damit dessen zwei Insassen, also Thomas als Pilot und meist ein Flugingenieur oder auch ein Photograph als Begleiter, die Flugzeuge von außen her beobachten konnten. Der Name Dieter Thomas auf der rechten Seite des Flugzeugs E-3 im Museum ist also irreführend, da er nur für die Flüge nach Paris zur Luftfahrtausstellung 1969, die dortigen Vorführungen und den Rückflug aufgemalt worden war. Karl Kössler, Direktor des Luftfahrt-Bundesamts i.R. (07.01.10) antwort@schleissheimer-zeitung.de
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Zum Artikel: Dürfen Lkw wieder auf die Feierabendstraße?
Der Lkw-Verkehr durch Oberschleißheim ist für die Anwohner ein riesiges Ärgernis. Nicht nur, dass die S-Bahn den Ort durchschneidet, nein auch die Staatsstraße und die B 471 teilen den Ort. Die Gemeinde versuchte mit dem Schild 'Anlieger frei' den Lkw-Verkehr zu verbannen. Leider hält sich kaum ein Lkw-Fahrer an dieses Schild, da es laut Polizei kaum zu kontrollieren ist. Mit dem Zusatzschild 'Lieferverkehr frei' könnte man den Lkw-Verkehr gänzlich aus dem Ort verbannen. Die Freien Wähler stellten nun den Antrag, die Verwaltung zu beauftragen, ob man diese Zusatzvereinbarung in Schleißheim errichten könnte. Jetzt sollen die Freien Wähler und nicht unsere Nachbarkommune an der evtl. Aufhebung des Durchfahrverbotes schuld sein. Wenn ich den Artikel richtig verstehe, hat unsere bayrische Justiz extra einen Beamten abgestellt, der die Gemeinderatspolitik in Oberschleißheim beobachtet, insbesondere die Anträge der Freien Wähler. Welche Ehre! Das Verwaltungsgericht reagiert dann innerhalb weniger Stunden und stellte eine Klage zu, die schon Monate anhängig ist. Respekt! Man könnte zu der Auffassung geraten, unserer Bürgermeisterin stößt alles sauer auf, wenn man nicht ihrer Meinung ist. Da die Freien Wähler 'noch' keine Mehrheit im Gemeinderat haben, wurde dieser Prüfauftrag übrigens mit den Stimmen der SPD, gegen die Stimme der Frau Bürgermeisterin angenommen. Eine bittere Medizin für die Magenverstimmung unserer Bürgermeisterin. Sachpolitik wird im Gemeinderat anscheinend doch anerkannt. Christian Kuchlbauer (13.12.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Mit Süßem Gutes getan
Man darf nicht unerwähnt lassen, dass jedes Kind der Klasse 3b nicht nur selber den Teig mitgebracht hat, sondern alle haben wirklich fest 'geschuftet'! D. h. sie haben wirklich superfleißig gebacken und danach die Schulküche auch wieder vorbildlich aufgeräumt. Alle haben toll zusammengearbeitet. Auch muss man nochmal der Lehrerin der 3b, Frau Bauereisen, danken, die einen Vormittag geopfert und auch fleißig mitgeholfen hat. Andrea Lehner hat sich zusätzlich in ihrer (geringen) Freizeit die Mühe gemacht mit einigen Kindern nachmittags ein Lebkuchenhaus zu backen, was ja wirklich aufwendig ist. Vielen Dank nochmal an alle, v.a. an Andrea für die gute Organisation!Liebe GrüßeBettina Bücherl (Elternsprecherin der 3b/ 13.12.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel 'Bahnhof wird barrierefrei'
So schön der barrierefreie Ausbau des Bahhofes auf der einen Seite ist, so unerfreulich ist es auf der anderen Seite, dass einige Anwohner der Rotdornstraße durch die Bauarbeiten vom öffentlichen Straßennetz abgeschnitten wurden. Seit heute verbietet das Verkehrszeichen Nr. 250 die Zufahrt und gemäß BayObLG VRS 69/461 gilt dies auch für alle Abzweigungen, die nur von der gesperrten Straße aus erreicht werden können. Die Anwohner wurde lediglich Anfang November durch ein Flugblatt ohne Absender im Postkasten informiert und um Verständis für die Baumaßnahmen gebeten. Die Deutsche Bahn hat auf Nachfragefrage eine Totalsperre verneint und nur Sperrungen bis zu 15 Minuten gesprochen. Auf die bereits im Vorfeld vorgebrachten Beschwerden der Anwohner hat die Gemeinde bislang nicht reagiert. Offen ist auch die Frage, wie Lieferanten und insbesondere im Notfall Rettungsdienste und Feuerwehr zu den Anwesen kommen sollen. Da an die Engstelle an dieser Stelle der Rotdornstraße auch nach Fertigstellung des Umbaus verbleiben soll, ist sogar zu befürchten, dass die Verbotschilder zum Dauerzustand werden. 'Schilda' in Oberschleißheim?Freundliche GrüßeGünter Braun (25.11.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Gartencontainer bleiben länger stehen
Na das ist doch mal positives Beispiel für eine nützliche, praktische und bürgernahe Verwaltung!Es geht doch - weiter so!Wolf D. Waag (06.11.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Biomasse für die Parksiedlung?
Ein Biomasseheizkraftwerk für Oberschleißheim?Oberschleißheim muss sich Gedanken machen, welche Ziele man sich bei der Energievision setzt und bis wann man diese erreichen will. Sonnenenergie wird im Bürgersolarkraftwerk teilweise umgesetzt und kann noch deutlich ausgebaut werden. Eine Windkraftanlage könnte durchaus auf Schleißheimer Flur entstehen. Ein Auftrag des Gemeinderats, dies zu prüfen, ist bereits erfolgt. Ebenso prüft der Lankreis, wo man Windkraft zur Stromerzeugung einsetzen kann. Diese Energieerzeugung ist übrigens am schnellsten umsetzbar und bringt zur Zeit die höchste Rentabilität. Am Ort könnte auch eine Biogasnalage zur Wärmeerzeugung ohne großen Aufwand entstehen. Biomasseheizkraftwerke sind umstritten.Die Kehrseite? Der BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) fürchtet einen 'Ausverkauf der Wälder'. Wenn Waldbauern auch noch den letzten Holzrest eines Baumes vermarkteten, störe das Lebensräume und Bodengefüge, so der BUND. 5000 Tonnen Holz jährlich entsprechen ca. 13 Tonnen täglich. 2 Lkw-Fahrten einfach entsprechen 4 Fahrten täglich, also im Jahr mindestens 1460 Fahrten Schwerlastverkehr durch Oberschleißheim. Eigentlich wollen wir den LKW Verkehr ja verringern. Es entsehen ca. 427 Tonnen Asche jährlich, die unterschiedlichen Entsorgungswegen zugeführt werden. Und was ist mit Kohlendioxid? Jenem Treibhausgas, welchem die Hauptschuld für die Zerstörung der schützenden Ozonschicht zugeschrieben wird, das nicht herausgefiltert werden kann, aber bei der Verbrennung von Kohle, Erdöl und auch Holz entsteht? In der Praxis nutzen mit Holz befeuerte Heizkraftwerke die Ressource vergleichsweise schlecht aus, sie erreichen elektrische Bruttowirkungsgrade von bis zu 37 %. Mehr als 60 % der wertvollen Bioenergie gehen in Zeiten schwacher Wärmeabnahme verloren. Da in der Parksiedlung bereits ein Fernwärmenetz besteht, soll dieses genützt werden. Soweit ich weiß, ist dieses Netz dringend sanierungsbedürftig. Der Wärmeverlust ist dadurch noch größer. Durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) wird die Stromerzeugung aus Holz allerdings stark unterstützt und damit erst ökonomisch rentabel. Stromproduzierende Anlagen verbrauchen viel Holz, die Abwärme bleibt außerhalb der Heizperiode größtenteils ungenutzt. In Pfaffenhofen betrug die Einspeisevergütung 2004 etwa 120 €/Mwh für Strom. Die Wärme wird je nach Anschlussleistung zwischen 25 und 70 €/MWh verkauft. Die Agenda kalkuliert auch mit Anschlüssen des Baugebietes Hirschplanallee. Sinnvollerweise werden wahrscheinlich viele Häuser in Niedrigenergieweise entstehen, die die Fernwärme eines Biomasseheizkraftwerkes nicht nützen. Es stellt sich für mich daher die Frage, ob ein solches Kraftwerk an diesem Standort richtig plaziert ist und ob nicht andere alternative Energieformen für Schleißheim sinnvoller sind.Christian Kuchlbauer (24.10.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Parksiedlung auf dem Prüfstand
Hatten Sie schon mal ein Déja-vu Erlebnis, das Gefühl, alles schon einmal erlebt zu haben?Teilnehmer der Infoveranstaltung 'Soziale Stadt', die auch 2005 und 2007 bei den dortigen Auftaktveranstaltungen dabei waren, mussten sich vorkommen wie in der Wiederholung eines mittelmässigen Films.Welcher Sinn steckt dahinter, wenn jetzt wieder ein hochbezahlter Stadtplaner zum x-ten Mal die Anwesenden auffordert, ihre guten und schlechten Eindrücke auf bunte Aktentrenner zu schreiben und an die Wand zu pinnen?Hatten wir das nicht alles schon schwarz auf weiß im umfangreichen Miosga-Gutachten aufgelistet?Und jetzt kommt wieder ein Planungsbüro mit einem Professor im Schlepptau, um uns zu sagen, was wir ohnehin schon wissen.Die Probleme sind doch bekannt. Und sogar Lösungsvorschläge wurden in früheren Veranstaltungen schon reichlich erarbeitet. Warum baut man nicht darauf auf?Und hätte man dann diese Veranstaltung nicht besser dafür nutzen sollen, Arbeitsgruppen unter Beteiligung von engagierten Bürgerinnen und Bürgern zu bilden, die in den kommenden Wochen auf der Grundlage der bereits vorhandenen Ansätze weitere Lösungsideen erarbeiten, um sie dann im nächsten Schritt vom professionellen Städteplaner in ein planungsfähiges Konzept umsetzen zu lassen?Irgendwie fühlt man sich hierbei wie ein Hamster im Laufrad. Man ist mächtig aktiv, ohne jemals von der Stelle zu kommen.Wolf D. Waag (13.10.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Lesermail von Wolf-Dieter Waag zum Artikel 'Verkehr, das sind die anderen' (unten)
Es ist mir unerklärlich, wieso sich Herr Waag über den Verkehrslärm beschwert. Der war schon lange da, bevor er sich das Haus kaufte.Evelyn Huber (25.09.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _.
Zum Artikel 'Gebt den Kindern das Kommando!'
Als Kind war ich am Projekt für den Westpark beteiligt und viele Dinge wurden nicht so umgesetzt, wie wir uns das wünschten. Toll ist es aber trotzdem geworden und ich freue mich heute noch, wenn ich mit meinen Kindern dort spazieren gehe, wie alles geworden ist. Warum sollte das jetzt in Oberschleißheim anders sein. Kinder sind viel realistischer als wir Erwachsenen oft denken. Aber schon das Gefühl, dass wir ernst genommen wurden, war großartig.Evelyn Huber (23.09.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _.
Zum Artikel 'Demo für Baurecht'
zum Lesermail (s. unten) von Frau Rehbein möchte ich wie folgt antworten.In Unkenntnis der Vorgeschichte zum Bebauungsplan Nr. 57 'südl. Hirschplanallee' sollte man sich vorab besser informieren, bevor man Kritik übt.Die unendliche Geschichte Hirschplanallee begann bereits 1992 und über den Bebauungsplan wird jetzt seit 9 Jahren diskutiert.Frau Rehbein, dass wir Grundbesitzer keine große Lobby haben, spüren wir schon lange. Neid und Mißgunst waren immer schon schlechte Ratgeber. Sie wissen z.B. nicht, dass wir Grundbesitzer der Gemeinde im Jahre 2000 11.000 m² für 67,- € den qm verkauft haben, dafür wurde uns Baurecht vertraglich in Aussicht gestellt. Dieses günstige Bauland wird seit dieser Zeit bauwilligen Gemeindebürgern vorenthalten. Auch deshalb haben wir demonstriert.Für das Einheimischenmodell am Moosweg zahlte die Gemeinde für Ackerland dem Freistaat Bayern 250,- € pro m².Sollen unsere Kinder, nur weil einige vor ihrer Haustüre einen freien Blick haben wollen, Baugrundstücke in Nachbargemeinden kaufen?Die Gemeinde Oberschleißheim hat in den letzten 10 Jahren 10 ha für ein Sondergebiet Wissenschaft, 13 ha Gewerbegebietsflächen, aber nur ein 1 ha großes gemeindeeigenes Grundstück für Wohnungsbau ausgewiesen. Diese Flächen sind längst baureif und zum größten Teil bebaut.Eine Gemeinde mit Weitblick hat nicht nur für Arbeitsplätze am Ort, sondern auch für Wohnraum für Einheimische zu sorgen!Hans Negele (Gemeinderat/ 25.09.09)antwort@schleissheimer-zeitung.dezum Lesermail von Frau Rehbein (s. unten) will ich mit folgendem Lesermai antworten:Frau Rehbein, Ihre Fragen zum Baugebiet Hirschplanallee sind sehr interssant. Es ist erfreulich, dass Sie sich über Oberschleißheimer Gemeindethemen Gedanken machen. Sie schreiben aber auch, dass es zehn Grundstückseigentümer gibt und Sie wissen nicht, worum es sich bei den Diskussionen im Einzelnen handelt. Warum stellen Sie dann Herrn Negele persönlich alleine an den Pranger? Dies ist für mich nicht nachvollziehbar und absolut unverständlich. Sie schreiben auch, der Gemeinderat solle sich Zeit lassen bei seinen Entscheidungen zu Bebauungsplänen. Ich glaube, der Gemeinderat bereitet seine Entscheidungen ímmer sehr gewissenhaft vor. Zu Ihrer Information - der Bebauungsplan Hirschplanallee beschäftigt den Oberschleißheimer Gemeinderat bereits seit über 15 Jahren. Ist dies lange genug? Oder vielleicht nicht doch schon zu lange? Wie lange sollen die Familien aus Oberschleißheim, denen bereits vor vielen Jahren ein Einheimischen-Modell im Baugebiet Hirschplanallee in Aussicht gestellt wurde, auf den günstigen Baugrund noch warten? Normalerweise dauern Bebauungspläne ca. 1 bis 2 Jahre, bis der Satzungsbeschluß erfolgt. Im übrigen nimmt im Fall Baugebiet Hirschplanallee Herr Negele weder an den Diskussionen noch an den Entscheidungen des Gemeinderats teil. D.h. Herr Negele kann im Gemeinderat keinen Einfluß geltend machen. Er ist bei den Entscheidungen zum Bebauungsplan Hirschplanalle außen vor und wird den anderen Eigentümern gleichgestellt. Was ist mit dem Satz 'um so genauer gehört der Bebauungsplan diskutiert' gemeint? Glauben Sie, dass der Gemeinderat nicht die nötige Sorgfalt bei seinen Entscheidungen walten läßt? Es ist schon erstaunlich, dass trotz zugegebenem Informationsdefizit derartige konkrete, persönliche Äußerungen vorgenommen werden. Ich erkundige mich über die Hintergründe immer vorher sehr genau, bevor ich Aussagen dieser Art treffe.Emil Köbele (Gemeinderat/ 25.09.09)antwort@schleissheimer-zeitung.deFür wen werden Baubauungspläne eigentlich erstellt? Für die vielen Bürger, die am zukünftigen Baubauungsgebiet wohnen und davon in welcher Form auch immer beeinträchtigt werden? Für die vielen Spaziergänger, die (noch) gerne den freien Blick über die Felder genießen und vielleicht gar keine Bebauung wollen, weil dadurch wieder ein Stück Naherholung verloren geht? Oder für die vielen Bürger, die zukünftig im Bebauungsgebiet wohnen und dort eine vernünftige Aufteilung der Gründstücke wollen und eine gescheite Infrastruktur vorfinden möchten? Oder für die zehn Grundbesitzer, die endlich ihr Bauland verkaufen möchten?Ich weiß nicht, worum sich die Disikussionen bei diesem Bebauungsplan im Einzelnen handelten, aber die Ausweisung eines neuen Baugebietes gehört gründlich überlegt und diskutiert. Die Entscheidungen die hier gefällt werden, haben Auswirkungen für viele Jahrzehnte, deshalb sollte sich der Gemeinderat diese Zeit ruhig nehmen.Im Übrigen hat es einen merkwürdigen Beigeschmack, wenn Herr Negele als Grundbesitzer und Gemeinderat bei diesem Bebauungsplan seinen Einfluss geltend macht. Umso genauer gehört dieser Bebauungsplan diskutiert! Mit freundlichem GrußVerena Rehbein (23.09.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _.
Zum Artikel: Für ein paar Parkplätze mehr
'Für ein paar Parkplätze mehr' ...- wurde die Zufahrt zum Bruckmannring aufs Häßlichste umgestaltet,- wurden wieder mal Bäume und Gehölze umgelegt, von Neupflanzungen ist derzeit noch nichts zu erkennen,- freut sich insbesondere die Firma, die jetzt neue Busparkplätze bekommen hat,- werden zukünftig auch weiter alle mit dem Auto statt mit den ÖPNV zur Arbeit fahren, weil Parkplätze gibt es ja genug,- wurden die Mittenheimer Bürger mal wieder nicht vorab informiert.Mit einer autofreundlichen Umgestaltung unseres Ortes zieht man mehr Autoverkehr an, will das die Gemeinde wirklich?Mit freundlichem GrußVerena Rehbein (13.09.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _.
Zum Artikel: ''Pegasus' bleibt dicht
Die Aussage, es sei einfach kein Betreiber zu finden, ist schlichtweg falsch. Wir haben uns bereits 2x vergeblich um die Gaststätte bemüht und kamen beide Male wegen fadenscheiniger Begründungen nicht zum Zug. Jedesmal hieß es, dass angeblich bereits ein anderer Interessent den Zuschlag hat.Vielmehr haben wir eigentlich den Eindruck gewonnen, dass es einfach nicht gewünscht ist, dort wieder ein Lokal zu haben, weil dies die Beschaulichkeit des Museums und somit die ruhige Arbeits-Atmosphäre stören könnte. Aus welcher Richtung diese Haltung kam, ist uns nicht bekannt.Jedensfalls haben wir jetzt seit 2 jahren am Obergrashof das 'PanAmericana' und betreiben es dort mit beachtlichem Erfolg.Unser Konzept für das Museum wäre sicher eine Bereicherung gewesen, aber wenn es nicht sein soll...Komisch ist nur, dass jetzt behauptet wird, man kann einfach niemanden finden...Claus Müller (13.09.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _.
Zum Artikel: Gezockt für einen guten Zweck
Nach sieben Stunden geballten Spielspaß stand der Sieger fest. Aber nicht nur Werner Orth hat gewonnen: Alle hatten einen fantastischen Pokernachmittag! Das zeigen uns die vielen Emails, die uns gestern noch erreichten. Danke für die zahlreiche Post. Es freut uns sehr, dass das Turnier so großen Anklang gefunden hat.Ein besonderes Dankeschön gilt Julian Schulz, für die großartige Organisation dieses Turniers und dem CSU-Bundestagskandidaten Florian Hahn sowie Peter Benthues für die spontane finanzielle Beteiligung an dem von der Jungen Union gesponserten Ersten und Dritten Preis. Auch das Fitnessstudio Plus-Fit und 'Bücher am Schloss' trugen zum Erfolg bei und spendierten einen 150 € Gutschein und Sachpreise.Wir freuen uns sehr, dass so viele unserem Aufruf zum 1. Oberschleißheimer Pokerturnier gefolgt sind. Damit können wir dem Planet O eine Spende von 300 € überreichen.Im Namen der JU: Vielen Dank an alle Sponsoren und an alle Mitspieler für den gelungenen Pokerabend!Dr. Peter Lebmeir (Gemeinderat/CSU, JU-Ortsvorsitzender/ 27.07.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _.
Zum Artikel: Größte Landung aller Zeiten
So schöne diese Flugzeuge für Liebhaber auch sein mögen, so lärmintensiv ist diese Veranstaltung für die Oberschleißheimer Bevölkerung. Ununterbrochen flogen diese Kunstobjekte über das Hochmuttinger Feld.Manchmal verflogen sie sich auch und nahmen die Schleife über den Schlosspark. Meistens hat man nur das Wochenende, um auszuspannen und die Ruhe zu genießen. Das war eindeutig dieses Wochenende nicht drin. Und die Regierung von Oberbayern kann nicht verstehen, warum Oberschleißheim keine weitere Hubschrauberstaffel haben will. Ich schon! Übrigens fliegen diese Flugzeug-Oldtimer auch jetzt noch, wer draußen im Freien ist, kann sie noch hören.Marianne Riedelbauch, Lustheim (08.07.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _.
Zum Artikel: 2700 Euro Startkapital für 'Familien in Not'
!!!! eine sehr gute Initiative !!!!Es ist schön, wenn die Probleme im unmittelbaren Umfeld von uns allen gesehen, angsprochen und soweit möglich behoben/gelindert werden. Gerne wäre ich auch auf den Bücherbasar gegangen, doch der überschnitt sich mit dem Flohmarkt des HPCA ... Dem Projekt des Pfarrverbands wünsche ich viel Erfolg und eine Homepage, auf der die Aktivitäten und Unterstützungsleistungen transparent werden, denn das ist bestimmt die beste Werbung. Tannia Braunantwort@schleissheimer-zeitung.deEs ist wirklich sehr schön, in so vielen Büchern zu stöbern, und alles, was man gerne mal lesen möchte, mit wenig fianziellen Aufwand erwerben zu können. Dazu noch das Gefühl zu haben, für eine gute Sache zu spenden. Das Ergebnis ist ja wirklich spitze. Ich für meine Person freue mich, dass es Oberschleißheimer Bürgern zu Gute kommt. Meistens gehen solche Spenden ins Ausland, nach Indien, Afrika, usw. . Aber wir haben in unserer nächsten Umgebung auch viele Menschen, die durch widrige Umstände plötzlich ohne Einkommen sind, und nicht für das Nötigste aufkommen können. Am meisten leiden deren Kinder darunter.Ein Dankeschön an die Familie Hanke und den freiwilligen Helfern, die so etwas ermöglichen.Helga Hauzenberger (22.06.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _.
Zum Artikel 'Ein bißchen Gemeinde beim Neujahrsempfang'
Das interessante an der Debatte ist, dass die CSU zu Beginn der Diskussion klarstellte, dass sie (wer auch immer damit gemeint ist) den Empfang auf jeden Fall weiter machen werden, auch wenn es eine 'sogenannte Gegenveranstaltung' von der Gemeinde geben sollte. Hr. Benthues betonte, dass er sich nicht hineinreden lassen wolle. Ein Empfang des Pfarrverbandes, bei dem sich die politische Gemeinde nicht mit beteiligen soll.Der Neujahrsempfang war immer sehr gelungen und es fanden immer viele Gespräche statt. Das Vorbereiten und Dekorieren wird auch immer mit sehr viel Liebe und Engagement durchgeführt. Niemand hat das in der Diskussion bestritten. Ist es so verwerflich, wenn nach 15 Jahren jemand mal eine neue Idee hat, wie man den Kreis ein bißchen erweitern könnte? Leider wurde das Thema so emotional behandelt, dass ein Gespräch zwischen Pfarrer, Pfarrverband und Bürgermeisterin unter keinen guten Voraussetzungen stehen wird. Persönliche Befindlichkeiten stehen halt oft im Vordergrund. Ich hoffe auf ein gutes Gespräch.Marianne Riedelbauch (Gemeinderätin/SPD und ehemalige Helferin beim Neujahrsempfang /20.06.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _.
Zum Artikel 'Verkehr, das sind die anderen'
Sehr geehrter Herr Schoenewolf,ich freue mich, dass Sie sich aktiv in der Diskussion zur Verkehrsproblematik in Oberschleißheim beteiligen. Je mehr Teile in der Bevölkerung dies tun, umso besser. Ihre Kostenschätzung ist in etwa richtig. Nach Nachfrage bewegt sich der km Gleisbau aktuell etwa zwischen 1,2 und 1,4 Millionen Euro. Ein Rückgang des Güterverkehrs wäre sicherlich zu erzielen, allerdings würde die Bundesbahn die Strecke durch den Ort für den Güterverkehr nicht aufgeben. Die Lärmbelästigung würde sich möglicherweise trotzdem reduzieren. Ob dann allerdings die Bahnschranke länger offen wäre, ist die Frage. Eine Express-S-Bahn würde wahrscheinlich den kürzeren Weg durch den Ort nehmen. Solche Gedankenspiele kommen zumindest bei den Freien Wählern, bzw. den Initiatoren durchaus vor. (siehe auch fw-oberschleissheim.de, Bahn im Tunnel?-Rückzug auf Raten vom 15.2.2009, oder Lesermail in der schleissheimer-zeitung.de vom März 2008). Entscheidungen trifft hier aber nur die Bundesbahn. Ich lade Sie jedoch zu unserem Stammtisch mit einer gewünschten Diskussion zu einem Oberschleissheimer Verkehrskonzept, am kommenden Donnerstag ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus recht herzlich ein. Die Meinung der Bevölkerung ist uns immer sehr wichtig.Mit freundlichen GrüßenChristian Kuchlbauer (22.06.09)antwort@schleissheimer-zeitung.deSehr geehrter Herr Waag,auch ich befürworte seit langem den Bau einer zweigleisigen 'normalen' Bahntrasse für den Fernverkehr und die spätere Expreß-S-Bahn, etwa auf der ehemaligen, bauplanmäßig bereits erschlossenen, Transrapid-Route um die Orte Feldmoching, Ober- und Unterschleißheim, Eching und Neufahrn in Richtung Freising bzw. Airport. Damit würden der Bahnverkehr auf der alten Trasse mindestens um 50 % reduziert und vor allem durch Verlagerung des Güterverkehrs diese Orte erheblich vom Lärm entlastet werden. Die Baukosten von typisch ca. 1 Mio. Euro pro km und Gleis für die ca. 26 km langen Neubaustrecke würde jeden Ort mit rund 10 Mio. Euro belasten. Dabei sind allerdings auf der einen Seite keine größeren Brücken u. Tunnelbauten und auf der anderen Seite keine kostenmäßige Beteiligung seitens der DB berücksichtigt. Der Vorteil für die DB, über eine wesentlich 'durchlässigere' Alternativstrecke (höherer Zugfolgetakt) verfügen zu können, müßte bei den Gesamtkosten natürlich unbedingt 'gewürdigt' werden. Auf der alten Trasse würde dann nur noch die 'normale' S-Bahn verkehren. Straßentunnel oder sonstige alternativ notwendige Baumaßnahmen wären auf Jahre unnötig. Für Unter- und Oberschleißheim z. Bsp. könnte man auf die bereits vorbereiteten, sehr aufwendigen Straßentunnel verzichten! Allein das von der Bevölkerung kaum akzeptierte und angenommene Unterschleißheimer 'Ballhaus' hätte den Kostenanteil des Ortes nahezu kompensiert. Aber diese Option genauer zu untersuchen, kommt für die meisten völlig 'übergeistigten' Lokalpolitiker und Initiatoren noch nicht mal gedanklich vor. Hauptsache, man baut erst einmal drauflos, um später festzustellen, dass bessere Lösungen für alle Zeiten 'verbaut' sind. Man hört leider immer nur von den gigantischen (für mich aber unrealistischen – da nicht nach Einsparmöglichkeiten optimierten) über 650 Mio. Euro für eine Teiluntertunnelung der alten Strecke oder von Lösungen (Straßentunnel), die die Beibehaltung der ortsteilenden Bahnstrecke auf Ewig zementieren. Darüber dürfte zumindest sich die Bahn sehr freuen, denn man kann somit die Auslastung der Strecke massiv steigern ohne vorerst mit dem Verkehrswege-Kreuzungsgesetz in Konflikt zu kommen. Viele Grüße und eine hoffentlich nicht zu späte Einsicht bei den PolitikernIngo Schoenewolf (18.06.09)antwort@schleissheimer-zeitung.deSuper! Die 9 Punkte erfassen provokant und treffend die Grundsituation in Oberschleißheim. Alles wird solange miteinander quergedacht, bis schließlich jede Lösung scheinbar einer Anderen im Wege steht. Wo bleibt denn hier der Menschenverstand, wo die Rationalität? Warum ist Oberschleißheim was ganz besonderes? Wieso sollten wir als einzigster Ort in Deutschland extra einen Tunnel für unsere S-Bahn bekommen? Wären die Chancen besser, wenn wir von der Bahn AG fordern ihre Gleise nur ein bißchen tiefer zu legen? Dafür gibt es immerhin Beispiele, wo das schon gemacht wurde. In diesen Fällen, haben aber die Gemeinden einige zig-Millionen dafür zugeschossen. Können wir das? Und was bringt dieser riesige Aufwand wirklich? Ist da der Aufwand um die Straße unter die Bahn zu verlegen nicht sehr viel geringer und damit die Chance auf Realisierung auch größer? Und was ist mit allen anderen diskutierten Möglichkeiten? Da die Bahn AG ohnehin vor hat, die Strecke viergleisig auszubauen, könnte man ja auch dafür plädieren, die zusätzlichen zwei Gleise auf die ehemalige Transrapid-Strecke zu legen und darüber den gesamten Durchgangsverkehr, die Alexe und Arrivas, die Regios und schließlich auch die Express-S-Bahnen laufen zu lassen. Da nur noch die anhaltenden und abfahrenden S-Bahnen im Ort verkehren, wäre das Lärmproblem deutlich vermindert, die Bahnschranke würde nur noch halb so oft geschlossen sein und die Gemeinde müßte nicht einen Cent zuschießen. Aber lohnt es sich überhaupt für den Oberschleißheimer Bürger, darüber Gedanken zu machen?Wie wir aus der Vergangenheit wissen, dauert bei der heutigen Planungs- und Baugeschwindigkeit die Umsetzung bis zur Inbetriebnahme locker mal ein paar Jahrzehnte. Sicher, die Straßenunterführung könnte da am schnellsten realisiert werden, aber unter zehn Jahren läuft auch da gar nichts. Wollen wir wetten? Wagen wir doch mal einen Blick in die Zukunft. Wie wird wohl der Zustand der Gemeinde Oberschleißheim am 1. Juni 2020 aussehen? Wegen der hohen Zugfrequenz hat die Bahn AG mittlerweile beschlossen, dass die normale S1 nur noch im 60-Minuten-Takt verkehrt. Die restliche Zeit wird die immer noch unveränderte zweigleisige Strecke mit Durchgangszügen, Express-Bahnen und Güterzügen beschickt. Da der Lärm an der Bahnstrecke durch diese im 3-Minuten-Takt durchfahrenden Züge derart zugenommen hat, wurde der Bereich entlang der Schienen nach der europäischen Lärmschutzverordnung für unbewohnbar erklärt und für den Daueraufenthalt von Menschen gesperrt. Ebenso wurde mit der Dachauer- und Freisinger-Straße verfahren, da dort die Luftverschmutzung durch die kilometerlangen Staus der Fahrzeuge auf beiden Seiten der Schranke einen gesundheitsgefährtenden Wert erreicht hat. Da die Bahnbrücke wegen erheblicher Mängel in Folge ihres Alters und übermäßigen Verkehrs abgerissen werden mußte und der Gemeinderat sich nicht darauf einigen kann, ob eine neue Brücke an der gleichen Stelle wieder erbaut werden soll, haben sich in West- und Ost-Oberschleißheim jeweils Bürgerinitiativen gebildet, die für die Trennung in zwei unabhängige Gemeinden plädieren, mit der Begründung, dass die Einwohner beider Ortsteile ohnehin keinen gemeinsamen Lebensmittelpunkt mehr hätten.... Ist das die Zukunft, oder nur Fiktion? Denken wir darüber nach! Wolf D. Waag (01.06.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _.
Zum Artikel: 'Schlechte Besucherresonanz 'ganz krass''
Zunächst einmal möchten wir feststellen, dass die Musik und das Essen gut war und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte.Nur sollte der Wirt zunächst seinen Service optimieren. Dass am Mittwoch bei vollem Festzelt die Bedienungen vielleicht nicht nachkamen, ist möglicherweise verständlich. So holten wir uns halt das Essen selber an der Theke, wie andere ebenfalls. Manche mussten sich auch Getränke selber holen, wenn sie kein Bier tranken. Am Donnerstag hatten wir mittags Glück. Wir bekamen im Garten Essen und Trinken.Dafür kam am Sonntag die kalte Dusche. Das Zelt war mittags kurz nach 12 Uhr, zu unserer Überraschung, sehr übersichtlich besucht. Dies nutzten offenbar die Servicekräfte im Zelt für einen ausgiebigen Ratsch. Als endlich eine sich aufmachte und an einen Tisch eine Maß brachte, zeigte sie mit dem Finger, dass sie uns mittlerweile bemerkt habe. Aber sie ging totzdem unmittelbar zurück. Offenbar war das Gespräch sehr wichtig, da sich weiterhin niemand zu uns bemühte. So mussten wir leider nach vielen vergeblichen Minuten das Zelt mit leerem Magen verlassen und begaben uns in die Berglwaldwirtschaft. Dort bekamen wir alles.Mit freundlichen GrüßenRenate und Horst Wolf (31.05.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _.
Zum Artikel: 'Den Sonntag heiligen'
Die Veranstaltung des Gewerbeverbandes zur Präsentation des heimischen Gewerbes als Alibiveranstaltung abzutun, finde ich schlichtweg unangemessen, wenn nicht sogar dreist. Auch wenn einem Herrn Lebmeir der Sinn und Zweck der Veranstaltung nicht einleuchtend ist, hätte er jederzeit beim Gewerbeverband in einen der öffentlichen Gewerbetreffs, die jeden ersten Donnerstag im Monat in den Bürgerstuben stattfinden, nachfragen können. Unbekannt dürfte es ihm ja das nicht sein, da er sich persönlich an einem solchen Donnerstag vorstellte und in großen Tönen die Zusammenarbeit und Förderung des Gewerbeverbandes und die der 'Jungen Union' propagierte. Auch die Aussagen der beiden Herren Brunner und Benthues, der Sonntag sei 'geheiligt', gelten offensichtlich nicht für die eigenen Veranstaltungen, die auch nur einen bestimmten Zweck erfüllen, Spenden zu sammeln und auf sich aufmerksam zu machen.Und das gleiche Recht nehmen die Gewerbetreibenden auch in Anspruch, die es in der Gemeinde wahrlich nicht leicht haben, nur mit dem kleinen Unterschied, erstens die Kaufkraft am Ort zu binden, und zweitens dadurch der Gemeinde Gewerbesteuern zuzuführen, die sie offensichtlich für diverse Aufgaben auch benötigt, wie selbst die CSU bereits 2006 feststellte. Wenn man sich aber wie Totengräber benimmt und jegliche Aktivitäten bereits im Ansatz versucht, kaputt zu reden, brauchen sich die Herren, die offensichtlich nur bis drei zählen können, über abnehmende Sympathie in der Bevölkerung nicht zu wundern. Gott sei Dank leben wir in einer Demokratie und mit einer Mehrheit von aufgeschlossenen Gemeindevertretern, die nicht nur das eigene Wohl, sondern der auch das der Bevölkerung und des Gemeindesäckels im Auge haben.Hans Treffer (15.06.09)antwort@schleissheimer-zeitung.deWarum muss der der Marksonntag unbedingt ein Sonntag sein?Der Gemeinderat hat sich mit 15 gegen 8 Stimmen für den Marktsonntag entschieden. Ein eindeutiges Votum für den Gewerbeverband, diese Aktion weiter zu verfolgen und auszubauen. Wenn auch einigen Personen nicht klar ist, was damit bezweckt werden soll, möchte ich darauf kurz eingehen. Der Gewerbeverband will an diesem Sonntag keinen Verkauf veranstalten. Er will lediglich seinen Mitgliedern die Möglichkeit bieten, sich hier zu präsentieren, d.h. den Oberschleißheimer Bürgern aufzuzeigen, welche Betriebe am Ort ihre Dienste in welcher Form anbieten.Der Gewerbeverband hat sich sehr wohl in seinen Sitzungen überlegt, an welchem Platz er seine Stände etablieren möchte. Da der 'Hit' der meist frequentierte Ort in Oberschleißheim ist und auch seine Parkplätze sowie die Stellen für die Stände angeboten hat, haben wir uns für diese Möglichkeit entschlossen. Bei allen anderen Orten, die wir in Betracht gezogen haben, gibt es leider Verkehrs- bzw. auch Parkplatzprobleme. Auch gibt es am Hit die geringsten Störungen und Lärmbelästigungen.Dass sich einige der Gemeinderäte gegen diese Veranstaltung ausgesprochen haben, heisst nicht, dass sie sich gegen den Gewerbeverband, sondern lediglich eben durch diese Veranstaltung in ihrer Sonntagsruhe gestört fühlen. Der Gewerbeverband wird bemüht sein, diese 'Belästigung' möglichst gering zu halten.Der Gewerbeverband wird sich an diesem Marktsonntag wiederum mit einem eigenem Stand präsentieren. Wir hoffen durch direkte Gespräche mit Ihnen von dieser Stelle aus auf ihre Bedenken eingehen zu können.Mit freundlichen Grüssen,Walter Schmitt, Gewerbeverband Osh, Vorstandsmitglied für den Einzelhandel (22.05.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _.
Zum Artikel: Amüsementpark am Kreuzhof?
Wenn ich als Gemeinde in einem neu auszuweisendem Gewerbegebiet bereits eine erste Anfrage hätte, würde ich froh sein, und zuschlagen. Manchmal muß man eben nehmen, was kommt, sonst wir das mit der Gewerbeansiedelung in OSH nichtsmehr, auch die Einnahmen aus der Gewerbesteuer könnte unser Ort sehr gut gebrauchen. Nur weil sich eine Spielhalle am Kreuzhof ansiedeln will, sollte man nicht gleich an gewisse andere 'Ammüsierstätten ' denken.Robert Winzierl (19.05.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Lesermail (s.u.) zum Artikel: Eigener Hallenbau bleibt Thema für TSV
Wozu der TSV sich die Option auf eine eigene Halle offenhält?Doch wohl, um handlungsfähig zu bleiben und möglicherweise auf absolut begründete Hallenkapazitätswünsche der Abteilungen nach Abwägung aller Aspekte, wenn es gar nicht anders geht, reagieren zu können. Es wurden bis dato weder konkrete Bauanträge noch konkrete Konzepte der Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorgelegt. Es ist doch eine wichtige Aufgabe der Verantwortlichen, sich Gedanken über die künftige Entwicklung des TSV zu machen. Nichts anderes haben sie getan, als sie zur letzten Mitgliederversammlung eine Idee/ein Modell vorstellten, das die beengte Hallensituation möglicherweise entspannen könnte. Die einschlägigen Vorschriften in unserer Satzung sind eindeutig und eine Garantie dafür, dass im Verein allein die Mitgliederversammlung über evtl. Baumaßnahmen und Beiträge entscheidet, egal was im Vorfeld geplant und diskutiert wurde. Wir möchten auch unsere Enttäuschung nicht verschweigen. Einerseits, weil mit einem Horrorszenario zur Beitragsentwicklung und zu Finanzierungsfragen bewusst Ängste geschürt werden, obwohl hierzu keinerlei konkretes Zahlenmaterial existiert. Andrerseits, weil der Eindruck vermittelt wird, die Verantwortlichen des TSV (u.a. aus Finanz -und Baubranche mit langjähriger Berufserfahrung) seien nicht in der Lage, den Verein sachkundig und verantwortungsbewusst zu führen. Wir sind mit Geld und Vermögen des Vereins immer äußerst gewissenhaft umgegangen, was auch durch einen soliden Haushalt sowie gute externe und interne Prüfungsergebnisse belegt ist. So wurden auch unsere Rücklagen, aufgeteilt in Freie Rücklagen (zur Überbrückung der Ausfälle von Zuschüssen und Einführung von Hallenbenutzungsgebühren bis eine Beitragserhöhung greift) und zweckgebundene Rücklagen (für unsere Vereinsimmobilie, u.a. für die Tennisanlage, und Handball), vom Finanzamt anerkannt. Dies wurde in den Mitgliederversammlungen 2008 und 2009 ausführlich dargestellt. Über Höhe und Bindung der Rücklagen können wir Herrn Riedelbauch gerne die entsprechenden Unterlagen zur Verfügung stellen. Es ist für uns auch nicht nachvollziehbar, warum Sebastian Riedelbauch als Gemeinderat ohne Not eine Hallenbenutzungsgebühr für den TSV einführen will. Dies würde ja automatisch eine Beitragserhöhung nach sich ziehen, die wir auf keinen Fall wollen. Wir empfehlen Herrn Riedelbauch, sich vorher vollständig und ausführlich zu informieren, auch in einschlägiger Literatur, Vorschriften und Kommentaren, bevor er derartige Unterstellungen und Halbwahrheiten in seinem Lesermail in den Raum stellt. Vorstand des TSV, gez. Emil Köbele, Vorsitzender (17.05.09.)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Mehr Sicherheit für Radler
Großes Lob und bitte weiter so!Schade nur, dass die Gemeinde den barrierefreien Ausbau des S-Bahnhofes nicht dazu nutzt, im Bereich des S-Bahn-Zugangs Nord eine zusätzliche, fahrradtaugliche Bahnunterführung (ohne Absteigen, Tragen, Schieben) zu schaffen! Werden solche Chancen nicht genutzt, dauert es in der Regel viele Jahre bis mit deutlich höherem Aufwand dann doch gehandelt bzw. nachgebessert wird.Grüße,Stefan Mandlmeier (12.05.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Eigener Hallenbau bleibt Thema für TSV
Der TSV Schleißheim hält sich die Option für eine eigene Halle offen. Wozu? Das weiß leider niemand so genau. Dass der TSV Schleißheim mit seinen jetzigen finanziellen Mitteln eine eigene Halle finanzieren und unterhalten kann, wird sogar von den Vertretern der Hallenbefürworter dementiert. 'Es könnte uns ja ein Spender Millionen zukommen lassen', wurde an der Versammlung in den Raum geworfen. Ein bisschen mehr Realismus würde dem TSV wohl gut tun. Selbst wenn wir Spenden in Millionenhöhe bekommen würden, fehlt uns immer noch der Baugrund für eine Halle. Das Vereinsgelände beim Vereinsheim ist ortsplanerisch definitiv der falsche Platz für eine Turnhalle (der vorhandene Parkraum ist sowieso chronisch belegt).Bei der Mitgliedsversammlung 2008 haben wir die Beiträge der Mitglieder erhöht. Da wundert es mich nun schon sehr, dass wir ohne die Wirksamkeit der Erhöhung (kommt ja erst im nächsten Haushalt zum Tragen) trotzdem ein Plus erwirtschaftet haben. Ich bin kein Jurist, wenn ich aber die Gesetzestexte lese, so stellt sich mir die Frage, wie wir unsere Gemeinnützigkeit eigentlich noch erklären können? 'Eingenommene Gelder sollen zeitnah und dem Satzungszweck entsprechend ausgegeben werden. Rücklagen sollten nicht mehr als 3 Monatsausgaben überschreiten.' So steht es im Gesetz. Wofür haben wir nun Rücklagen, die ungefähr dem kompletten Jahresbudget entsprechen? Für den Bau einer eigenen Halle, aber ohne jemanden davon zu erzählen? Zweckgebundene Rücklagen, wie zum Beispiel für einen Hallenbau, dürfen angelegt werden, müssen aber begründet werden. Da hat der TSV Glück, dass die Mehrheit sich für eine eigene Halle ausgesprochen hat, so kann man wenigstens die Rücklagen und die Mitgliedsbeitragserhöhung erklären....Für mich bleibt die Frage im Raum: Warum? Wozu will der TSV eine eigne Halle? Ist die geplante Halle der Gemeinde nicht gut genug?Als Gemeinderat muss man sich nun fragen, wenn der TSV so viel Geld übrig hat, ob man nicht Hallenbenutzungsgebühren erheben sollte? Anscheinend kann es sich der TSV ja leisten. Wie soll der Gemeinderat auf die Aussage 'Wir lassen es uns offen, ob wir selber eine Halle bauen' reagieren? Die logische Konsequenz für den Gemeinderat ist es doch nun, abzuwarten, ob der TSV eine Halle baut, dann muss man selber nicht mehr aktiv werden. Dementsprechend treibt man den Rat doch dazu, den Hallenbau zu stoppen und erstmal abzuwarten, was der TSV als nächstes macht. Meiner Meinung nach war diese Mitgliederentscheidung das absolut falsche Signal. Die Diskussion eines so entscheidenden Themas nach dreistündiger Sitzung, gegen 23 Uhr, abzuhalten, anstatt als ersten oder einzigen Tagesordnungspunkt, wo jeder Teilnehmer noch aufnahmebereit gewesen wäre, war wohl bewusst so gewählt. Dazu die absolut falschen Aussagen bezüglich den Auswirkungen des Antrages in den Raum zu werfen, so dass sich die meisten Mitglieder gar nicht mehr ausgekannt haben, trug wohl zu dem Abstimmungsergebnis bei. Ein klares Indiz für die schlechte Wahl der Tagesordnung: von den 89 eingetragenen Mitgliedern in die Anwesenheitsliste waren nur noch 59 zur Diskussion und Abstimmung anwesend. Ein Drittel wurde durch die Zeitpolitik der Sitzung (Abteilungsberichte, die 10 Minuten dauern, Vorstandsberichte, die kürzer gefasst werden sollten, usw.) von der Diskussion über eine eigene Halle abgehalten.An alle Mitglieder, die für die eigene Halle gestimmt haben, ein kurzes Resumé ihrer Entscheidung: Der TSV will aus weitestgehend eigenen Mitteln (woher nehmen, wenn nicht stehlen) eine Halle bauen. Ich freu mich jetzt schon, wenn wir bald die Mitgliedsbeiträge um 100 € anheben. Trotz meiner langjährigen TSV-Mitgliedschaft (23 Jahre) werde ich mir solche Mitgliedsbeiträge, wie sie dann notwendig werden, nicht leisten wollen. Dazu wird es uns als gemeinnütziger Verein wahrlich schwer fallen, so viel eigene Mittel zu erwirtschaften. Nun kommen wir wieder zur Diskussion zurück. Stimmt es wirklich, das der Ausdruck 'weitestgehend aus eigenen Mitteln' eine Mitgliedsbeitragserhöhung um 3 € beinhaltet? Dies war Aussage von Herrn Köbele während der Diskussion. Dem stimme ich ganz und gar nicht zu. Ich wollte hiermit nur ein Beispiel geben, wie die Diskussion nach drei Stunden Marathonsitzung abgelaufen ist. Falsche, bzw. nicht wirklich zutreffende Aussagen wurden in den Raum geschmissen, um so abgespannte Mitglieder zur Zustimmung zu bewegen. Ob die Aussagen korrekt waren, kann ich als Nicht-Jurist nicht beurteilen und muss mich hier auf die Vorstandschaft verlassen. Leider trat der Vorsitzender als Moderator der Diskussion wenig neutral auf, sondern beendete die Diskussion mit einem privaten Vergleich (die Anwesenden werden es noch in Erinnerung haben), welcher aus meiner Sicht absolut meinungsbeeinflussend und unangebracht war. Demokratie, wie sie lebt.Ich bin im Moment sehr gespalten. Als Gemeinderat möchte ich den Antrag stellen: 'Der TSV soll Nutzungsgebühren für die Halle zahlen, sie können es sich leisten' und 'Stoppt den Hallenbau der Gemeinde', als Sportler und langjähriges Mitglied des TSV wünsche ich mir sehnlichst eine Erweiterung der Hallenkapazität. Danke an alle Mitglieder, die mit Ja gestimmt haben, dass ihr es mir so schwer macht. Welche Reaktion würden Sie von ihrem Ortsvertreter erwarten?Sebastian Riedelbauch (Gemeinderat/SPD, 11.05.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Gewerbegebiet als Lärmschutz 'Horrorvorstellung'
Die FDP hat einen Antrag über eine Machbarkeitsstudie zu einem Gewerbegebiet gestellt, d.h. wir wollen überprüfbare Fakten erheben, um eine sinnvolle Entscheidung treffen zu können. Die Idee eines Gewerbegebietes wurde auf der Zukunftskonferenz vor einigen Jahren aufgebracht und seitdem nicht weiter verfolgt. Gerade von den Grünen hätte ich erwartet, dass Sie dieses Thema mit vernetztem Denken und nicht mit Ideologie und Halbwissen angehen.Die Belastung Oberschleißheims mit Durchgangsverkehr ist enorm, insbesondere die Staatsstraße, die mitten durch den Ort geht, ist eine erhebliche Belastung. Im Gegensatz zur B 471 ist eine Verlegung der Staatsstraße aus dem Ort heraus an die A92 und die Herabstufung der Feierabendstraße zu einer Ortsstraße eine reale Möglichkeit, zu der es auch schon einen Beschluss des Gemeinderats gibt. Natürlich muss hier im Zusammenhang mit allen anderen Aspekten geplant werden und dazu gehören:- Die Gemeinde hat geringe Gewerbesteuereinnahmen- Die Anlieger erwarten ausreichenden Lärmschutz- Die Wohngebiete am Moosweg/Hirschplanalle sind derzeit für Kraftfahrzeuge nicht optimal erschlossenFür die Gewerbesteuer ist festzustellen, dass die Lage Oberschleißheims für solches Gewerbe eine hohe Attraktivität hat, das von der Nähe der Autobahn profitiert. Da der Landesentwicklungsplan fordert, dass Gewerbegebiete in die übrige Siedlungsstruktur einzubinden sind, hat die vorgeschlagene Lage erhebliche Vorteile gegenüber einer Ansiedlung auf der 'grünen Wiese'. Wenn in einigen Jahren wieder die Nachfrage nach solchen Flächen entstehen wird, sollte man als Gemeinde entsprechend vorbereitet sein. Der Bruckmannring zeigt, wie gut man Gewerbegebiete städtebaulich gestalten kann.Der Lärmschutz der Anlieger wäre am besten mit einer zumindest teilweisen Einhausung der Autobahn gelöst. Ein einfacher Lärmschutzwall nutzt fast gar nichts, ein Waldgürtel ist schon gar keine Lärmschutzmaßnahme, dies ist Stand der Ingenieurtechnik. Man kann aber durch Wahl der Bebauung eine gewisse Lärmminderung erreichen.Ansonsten steht die FDP für jede Diskussion zur Verfügung, solange sie sachlich geführt wird.Casimir Katz (Gemeinderat FDP / 02.05.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel 'Geht´s eigentlich noch?'
Stimmt!?Trifft dies auch auf alle Parteien zu?Christian Kuchlbauer (23.04.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: 'Noch Einiges zu erwarten'
Fassungslos vernahm ich den Bericht über die Jahreshauptversammlung des CSU Ortsverbandes Oberschleißheim, insbesondere die Vorwürfe, die Freien Wähler stimmen ab je nach Windrichtung. Aber hallo, Herr Brunner und Herr Guldenkirch, sind wir nicht eine eigenständige Gruppierung im Oberschleißheimer Gemeinderat?Wir, die Freien Wähler, waren und werden auch in Zukunft eigenständig bleiben, denn wir sind kein Anhängsel der CSU. Es ist einfach unangebracht, einen Schuldigen zu suchen, wenn man sich nicht mit Argumenten durchsetzen kann. Eine Abstimmungsniederlage über die Pelletheizung schmerzt und ist ärgerlich, zumal die Abstimmung knapp ausging.Jede Fraktion hatte die Möglichkeit, an einer Besichtigung einer Pelletheizung teilzunehmen. Nach eingehender Abwägung von Für und Wider halten wir als Ersatzheizung für unser Rathaus ein Gasbrennwertheizung für die derzeit beste Lösung.Hans Negele (Gemeinderat Freie Wähler/ 09.03.09)antwort@schleissheimer-zeitung.deMit großer Verwunderung haben die Fraktionsmitglieder der Freien Wähler die Ausführungen über die Mitgliederversammlung in der Presse verfolgt. Thomas Guldenkirch hat in seiner Bilanz die CSU im Oberschleißheimer Gemeinderat als aktivste Gruppe bezeichnet. Es ist ihm wohl entgangen, dass die Freien Wähler in den letzten Monaten genauso viele Anträge gestellt haben wie die CSU. Auch mit konstruktiven Redebeiträgen in den Sitzungen waren die FW vertreten. Aber dies ist scheinbar in dem Bestreben, die eigenen Anträge auf Biegen und Brechen durchzubringen, untergegangen. Auch ist für uns die Bemerkung, dass Oberschleißheim 'die Weltmeistergemeinde im Einholen von Gutachten' sei, nicht nachvollziehbar. Hat nicht er selbst in einigen Fällen Gutachten und Auskünfte bei Fachbehörden gefordert? Für uns spielen die Aussagen von Fachleuten für Entscheidungen eine große Rolle. Wir maßen uns nicht an, gegen den Rat der Spezialisten und der Fachleute zu entscheiden, wie z.B. bei der S-Bahn-Unterführung, Heizung oder bei der Sanierung der Außensportanlage an der Jahnstraße. Es ist für uns auch nicht verständlich, warum es gerade die Pelletsheizung sein soll, wenn es andere Möglichkeiten im Rahmen der Energievision gibt. Wie wäre es mit der Dämmung des Rathauses und/oder einer Wärmepumpe und/oder einer Solaranlage für das Brauchwasser? Wir wehren uns nicht gegen die Energievision. Die Umsetzung muss aber praktikabel sein und Sinn machen.Die Aussagen von Thomas Guldenkirch (er vermisst die Unterstützung der Freien Wähler) und Manfred Brunner (man weiß nie, wie die abstimmen. Da ist keine Linie, die hängen im Wind) sind absolut schleierhaft. Was wird von uns erwartet? Sollen wir, so stellt sich das für uns dar, einfach als 'Zweigstelle der CSU' brav mitstimmen? Dürfen wir keine eigene Meinung haben bzw. eine eigene Meinung bilden? Und das alles ohne jegliche Kommunikation, die, wie Beispiele zeigen, nicht gewünscht ist. Auch wenn es scheinbar bei der Oberschleißheimer CSU noch nicht angekommen ist, wir haben erstens unsere eigene Linie und zweitens binden wir unsere Mitglieder (BürgerInnen von Oberschleißheim), die erfreulicherweise immer mehr werden, in die Entscheidungsprozesse mit ein, d.h. unser Abstimmverhalten richtet sich nach der Basismeinung. Außerdem sind wir keine 'Steigbügelhalter der CSU'. Wir sind für Gespräche zu Gemeindethemen und einer Zusammenarbeit mit allen Fraktionen jederzeit offen, zu denen wir aber bisher nie, auch nicht von der CSU Oberschleißheim, eingeladen wurden. Die Freien Wähler von Oberschleißheim sind eine selbständige Gruppierung, die alle finanziellen, rechtlichen und praktikablen Aspekte berücksichtigt zum Wohle von Oberschleißheim. Emil Köbele (Gemeinderat Freie Wähler/ 09.03.09)antwort@schleissheimer-zeitung.deWie man lesen kann, äußerte der Ortsverbandsvorsitzende der Oberschleißheimer CSU über die Freien Wähler, sie ließen 'keine Linie und kein gar nix' erkennen. Dies wurde nicht etwa inhaltlich begründet, sondern so: 'wenn der Wind von Norden kommt, sind sie mit uns, und wenn er von Osten kommt, sind sie gegen uns'.Es kann natürlich nicht Aufgabe des Leserbriefschreibers sein, über das Verhältnis der CSU zu den Freien Wählern zu befinden. Hier soll es ausschließlich um das offenbar zu Grunde liegende Denkmuster gehen.Ist es in den Augen der CSU das wesentliche Kriterium, ob jemand 'mit uns' oder 'gegen uns' ist? Ist das nicht ein Denkmuster aus längst vergangenen Tagen?Ist es nicht vielmehr so, dass fast jede Entscheidung in der Kommune das Ergebnis einer Abwägung zwischen gegensätzlichen Argumenten ist, die, jedes für sich, sinnvoll und wichtig sind?So ist es als Beispiel bei dem im gleichen Artikel genannten Fall der Art der Heizung des Rathauses: Die Nutzung regenerativer Energie, auch das Signal, das diese Nutzung durch die Gemeinde als Symbol und Anreiz haben könnte, sprechen für eine Pelletheizung.Allerdings wäre im Oberschleißheimer Rathaus vor allem wegen ungünstig gelegener und feuchter Kellerräume in dem fast 100 Jahre alten Bau die Lagerung der Holzpellets extrem schwierig, die Lösung dieses Problems würde die Heizung nach den vorliegenden Schätzungen bei der Investition um 65 – 95 % und auch im Betrieb teurer machen als die Alternative: eine moderne, energiesparende Gas-Brennwertheizung. Die eingesparten Mittel können in eine wirksame Wärmedämmung investiert werden. Bei einem Neubau, dessen Planung darauf eingerichtet werden könnte, sähe die Abwägung sicher anders aus.Ob, hier und in anderen Fällen, das eine oder das andere Argument als schwerer wiegend empfunden wird, wird offenbar von verschiedenen Kollegen unterschiedlich gesehen. Eine Entscheidung ist dann nur durch Abstimmung möglich. Die Frage sollte doch sein: sind die Argumente der Kollegen nachvollziehbar (selbst wenn man bei der Abwägung selbst zu einem anderen Ergebnis kommt)? Und nicht: sind sie 'für uns' oder 'gegen uns'.Peter Lemmen (Fraktionssprecher SPD/09.03.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Keine Pellets, keine Vision?
Sehr geehrter Herr Katz,Tatsache ist, dass der eine Heizkessel nicht erst seit einigen Tagen sondern seit einigen Wochen, wenn nicht sogar schon seit Monaten defekt ist! Hier wäre ausreichend Zeit gewesen um über ein nachhaltiges Konzept zu entscheiden.Bezüglich des Blockheizkraftwerks hatte ich geschrieben, dass es sicherlich auch eine Möglichkeit gewesen wäre. Nicht das es die einzige ist!Meinen Informationen nach hat die alte Heizungsanlage eine Gesamtleistung von 150KW! Wenn man jetztz davon ausgeht, dass diese Leistung einmal installiert worden ist, da sie auch tatsächlich gebraucht wurde, könnte ein BHKW locker seine Wärme los werden und somit witschaftlich arbeiten!Alternativ könnte es einen Puffer-/Schichtenspeicher beschicken. Diesen werden Sie spätestens dann benötigen, wenn Sie wirklich eines Tages Solarthermie bzw eine Geothermi installieren.Bleibt nur zu hoffen, dass nicht wieder ein Gemeinderatsmitglied sich an den spiegelnden Flächen der Solarkollektoren stört.Stefan Grieshaberantwort@schleissheimer-zeitung.de
Sehr geehrter Herr Grießhaber,Sie haben völlig recht: 'Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum zuerst die Heizung getauscht wird und erst im Anschluss die Dämmung erfolgt.' Genau dies ist die richtige Reihenfolge, wir wollen zuerst dämmen und dann die Heizung tauschen. Nur leider ist jetzt die Heizung kaputt und muss unmittelbar ersetzt werden. Damit muss man jetzt eine viel zu starke Heizung einbauen und die sollte dann als Übergangslösung nicht auch noch sinnlos teuer sein.Ich meine dass eine Gasheizung sich deutlich leichter an den geringeren Leistungsbedarf anpassen kann, aber auch die Pelletheizung hätte einige Vorteile im Teillastbetrieb. Das von Ihnen vorgeschlagene Blockheizkraftwerk allerdings muss seine Wärme irgendwo los werden um rentabel zu sein.Wir werden dran bleiben, Solar und Geothermie sind noch nicht ad acta gelegt.Casimir Katz (Gemeinderat FDP/ 20.02.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de
Letztes Jahr noch war das Rathaus stolz auf den ersten bedarfsorientierten Gebäudeenergiepass in der Gemeinde.Heuer kann Sie mit diesem Dokument anscheinend nichts mehr anfangen?Der Pass sollte doch verschiedene Heizsysteme und dessen Bilanz für das Gebäude aufzeigen!Der Gemeinderat sollte sich von kompetenten Stellen beraten lassen, anstatt selbst zum Schluss zu kommen, eine Pallets-Heizung wäre ungeeignet. Thematisch korrekte Argumente hierzu konnten hierzu nicht entnommen werden.Die TU München hat mehrere Kommunen bei der Verbesserung der Energiebilanzen begleitet und kann sicherlich als unparteiisch angesehen werden.Die Aussage, für die Palletsheizung wäre ein Container als Lagerraum neben dem Gebäude notwendig, schreckt interessierte Bürger die sich evtl. eine Palletsheizung installieren wollen nur ab! Noch dazu ist dies falsch! Es gibt zahlreiche andere Lösungen die das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes nicht verändern.Für das Gas-Brennwertgerät ist jedoch ein neuer Kamin erforderlich, welcher das äußere Erscheinungsbild sehr wohl verändern wird!Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum zuerst die Heizung getauscht wird und erst im Anschluss die Dämmung erfolgt.Ein gedämmtes Haus hat geringere Transmissionswärmeverluste. Was passiert nach der Dämmung mit der überschüssigen Leistung der dann zu großen Heizung?Die Heizung mit einer geringeren Leistung zu betreiben, verändert den Wirkungsfaktor negativ und verschlechtert somit die Energiebilanz.Die Heizungsanlage nach den Investitionskosten auszuwählen, ist in meinen Augen ein Holzweg. Wie Herr Spirkl schrieb, beträgt die Lebensdauer einer Heizungsanlage 20 bis 25 Jahre. Hier sollte man die Betriebskosten von einer unabhängigen Person gegenüberstellen lassen! Diese Kosten werden wir die nächsten Jahre tragen müssen!Der Einkaufspreis für Gas ist in den letzten Jahren um ein vielfaches stärker gestiegen als für nachwachsende Rohstoffe.Bei dem sicherlich hohen Energiebedarf der beiden ungedämmten Gebäude (Rathaus und Feuerwehrhaus) wäre ein Blockheizkraftwerk (BHKW) sicherlich auch eine Überlegung wert gewesen.So würde Wärme und Strom gleichzeitig erzeugt worden. Der Gesamtwirkungsgrad der Anlage wäre um ein vielfaches höher!Die Antwort auf die Entscheidung für ein Gas-Brennwertgerät lautet für mich:'Keine Pellets, keine Vision!'Stefan Grieshaber (19.02.)antwort@schleissheimer-zeitung.de
In seiner Energievision (nachzulesen unter www.landkreis-muenchen.de/landratsamt/3167.htm) hat der Landkreis München festgelegt, dass bis zum Jahr 2050 der Energieverbrauch um 60 % der aktuell verbrauchten Energie verringert werden soll. Die dann nur noch benötigten 40 % der Energie sollen ausschließlich über regenerative Energieträger bereit gestellt werden. In der Energievision stehen sowohl die 'Energetische Sanierung von öffentlichen und privaten Gebäuden' als auch der 'Einsatz regenerativer Energiequellen für die Gebäudebeheizung (Biomasse, Geothermie, Umweltwärme)' als Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen.Die Entscheidung, nun keine Pellet-Heizung in das Rathaus einzubauen, sondern die gesparten Mittel zuerst in eine Energiesanierung des Rathauses zu stecken, stellt also keine Abkehr von der Energievision dar. Im Gegenteil, die Energiesanierung des Rathauses bedeutet eine Einsparung von Energie ganz im Sinne der Energievision. Über einen langfristigen Wechsel zu erneuerbaren Energien wurde noch nicht abschließend beraten, die Lebensdauer einer Heizungsanlage beträgt 20 bis 25 Jahre. Dadurch kann noch vor 2050 das dann energetisch sanierte Rathaus auf eine regenerative Heizung umgestellt werden.Florian Spirkl (stellv. SPD-Fraktionssprecher/18.02.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
To the Mail with the Betreff: a finance-umbrella for us online-papers
Dear Schleissheimer-Zeitung.de!Here writes you Miss Merkel. I want you say that you something have understood wrong. The point is that I am not dealing with umbrellas. I wish I would do it, because it is raining in the whole country. I wish to have a lot of umbrellas! But I have not. And now, where everything is wet, the cold came and everything is freezing. What will you do with an umbrella in this case? I think what we all need is more a lot of money. And that is my idea. The thing with the umbrellas is only a metapher. Do you know what I mean?My idea is that I let print a lot of new money and give it out for free. I have from my parents learned that one money on the bank does. On an account. But think about how much work this is if I give the money to every single person and company. Imagine how long the snake would be before every money outlet! And than bring the people the money anyway to the bank, because one does so. To make a difficult thing easy have I decided to give the money direct to the bank. Than it is immediately there where it has to be. And the bank is happy. And because I am saving a lot of time when I make it so, I have more time to let print even more money. And so on.Of course I have to save save the automobile industry also because who would bring the bank the money? The biggest money we have is the 500 bill. Imaginge who many paper this is. Way too much for a wheelbarrow! So we need cars. A lot of cars.So, dear Schleissheimer-Zeitung.de, understand please that I cannot give you any Euro directly. And 10.000? No way! But be sure that I take care of the 10.000 Euro you wish to get. I will tell the bank that 10.000 out of the 800.000.000.000 are from you. The only problem is that I do not know which 10.000. But who cares? I not. And the bank also not. Nobody cares. So why should you?So I wish you and especially your local brewery a lot of luck on your further life way. As already Homer said: “Alcohol - the source of and solution for all problems of the world.” A classical win-win situation as we politicians like it. But this only on the edge.And excuse my English but I have the Russian language learned in school.Oh – before I come to an end another idea shoots me through my brain...And away she is again! This is the problem with good ideas. They disappear so fast as the show up. Especially when it goes around money.Anyway. I send all my most heartly luck-wishes to snowy Bavaria.Miss Merkel, aka Angie (verblüffenderweise unter dem Mail-Absender von Claus Müller/ 18.02.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Wann kommt die Lärmkartierung der Bahn?
Die Freien Wähler fordern, den Bebauungsplan 42 aufzuheben, da der derzeit gültige Bebauungsplan nicht dem Bahnhofsumbau entspreche. Allerdings ist der Bebauungsplan 42 (Bahn im Tunnel) nicht über das Entwurfsstadium hinausgekommen, weil die Gemeinde Oberschleißheim auf den Bahnflächen keine Planungshoheit hat und alle für den Bahnbetrieb nötigen Baurechte vom Eisenbahnbundesamt geschaffen werden können. Insbesondere wurde der barrierefreie Ausbau des Bahnhofes genehmigt. Der Bahnhofsausbau entspricht also dem geltenden Baurecht auf dieser Fläche.Ein nicht zur Planreife gekommener Bebauungsplan kann auch nicht wieder aufgehoben werden.Florian Spirkl (stellv. SPD-Fraktionssprecher/13.02.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Kommentar: Lufthoheit über die Friseurgespräche
Da muss ich dem Kommentator recht geben, dann lieber doch augetretene Filzpantoffeln! Da bleibt man wenigstens im Gespräch. Warum nützt man dieses 'Frisörgespräch' nicht, um die Bevölkerung mitentscheiden zu lassen? Hier hat man die Möglichkeit dazu. Hier kann Politikverdrossenheit entgegengewirkt.werden. Hier wird diskutiert, hier entsteht Kommunikation. Geschmack kennt keine Parteigrenzen. Auch mit einer gärtnerischen Gestaltung kann man einen Bezug zu Schleissheim herstellen und Akzente setzen. In der Bevölkerung sind hier mit Sicherheit viele kreative Ideen vorhanden. Die besten Ideen könnte man sogar prämieren. Eine langweilige Buchsbaumhecke, die auch auf jedem Friedhof stehen könnte, ist mit Sicherheit nicht das, was bei den 'Frisörgesprächen' gewünscht wurde.Christian Kuchlbauer (29.01.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Solidariät statt schrankenloser Gier
Die von einer straffen Zeitvorgabe gezügelten Redebeiträge der Vertreter der beiden Pfarrgemeinderäte, sowie von Frau Bürgermeisterin Ziegler und von Herrn Pfarrer Kampe waren unter anderem geprägt vom Dank an alle, die sich, in welcher Weise auch immer, um das gemeindliche Wohl und Miteinander und um die Zukunft der Gemeinde verdient gemacht haben. Dem kann man sich nur dankbar anschließen.Nun kennt jeder, der sich im Laufe einer Rede bei vielen Menschen für etwas bedanken durfte, die nachträgliche, meist als sehr peinlich empfundene Erkenntnis, hierbei jemanden vergessen oder übersehen zu haben. Das sollte nicht vorkommen, tut es aber.Bei diesem Neujahrsempfang ist es sogar unisono allen Rednerinnen und Rednern gelungen, es zu übersehen, die unverzichtbaren Leistungen der Oberschleißheimer Schulen bzw. deren Schulleitungen und den jeweiligen Kollegien auch nur mit einem Wort, geschweige denn gebührend zu würdigen. Was für ein Fauxpas!Sind es nicht die Rektorinnen und Lehrkräfte unserer Schulen, welche die immer undankbarer werdende Aufgabe übernommen haben, unseren Sprösslingen das Wissen zu vermitteln, das sie brauchen, um eine Chance auf einen Beruf zu haben und um sich im Leben zurechtzufinden. Vor dem Hintergrund zunehmend in Vergessenheit geratener Werte und Moralvorstellungen, eine Anstrengung, die den Lehrkräften nicht nur fachlich sondern auch gesundheitlich alles und noch viel mehr abverlangt.Für diesen gewaltigen Einsatz und die hervorragenden Leistungen hätte man schon 'Dankschön' oder ein herzliches 'Vergelt’s Gott' sagen dürfen.Rudi Brunner (14.01.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Antwort zu dem Lesermail zu den Artikeln Ein Eiffelturm in der Sonnenstraße? und Chillen auf der roten Sitzschlange
Nützt es uns etwas, wenn Bürger ohne jede Rücksichtnahme in den Formulierungen über ehrenamtliche Politiker (egal welcher Partei) herziehen? Alle Gemeinderäte verfolgen das Ziel, zum Wohle unserer Gemeinde zu handeln. Auch ich. Wenn es Teil der politischen Tätigkeit ist, sich beschimpfen zu lassen, dann werden wir keinen politischen Nachwuchs mehr finden. Statt zu schimpfen, sollte man sich engagieren. Es gibt viel zu tun und es ist gar nicht so leicht.Es ist Aufgabe der Gemeinde, den öffentlichen Raum für die Bürger zu gestalten. Die Gestaltung unseres Ortes kann nicht der Bebauung von Privatgrundstücken überlassen werden. Der Kreisel in der Sonnenstraße ist komplett ungestaltet und wirkt erbärmlich. Ich habe keinen Eiffelturm entworfen, sondern ein Glasständerwerk, dessen äußere Form Assoziationen an den Eiffelturm zulässt. Schon jetzt ist der „Eiffelturm von Oberschleiheim“ in aller Munde. Viele finden die Idee und Konstruktion wunderbar. Manchen gefällt sie nicht. So entsteht Kommunikation. So soll es sein. Der Bürgerplatz ist herunter gekommen. Für mich ist seine Renovierung dringend notwendig. Es ist immerhin das Herzstück unserer Ortsmitte. Die Bankkonstruktion, die ich entworfen habe, ist zunächst einmal nichts anderes als eine Sitzmöglichkeit für alle unsere Bürger anstelle der veralteten und wenig einladenden Bänke. Was soll an ihrer Realisierung verwerflich sein? Etwa, dass ich bei der Gestaltung ein Augenmerk auf unsere Jugend geworfen habe?Ich bin mir meiner Verantwortung für unseren Haushalt sehr bewusst. Geld verschwenden ist nicht die Sache konservativer Politiker. Ich habe meine Anträge erst an den Gemeinderat gerichtet, als alle Anträge über vordringlicher erscheinende Angelegenheiten, wie z.B. die Finanzierung von Schulanbauten und von Zuschüssen für Kindersprachförderungen positiv behandelt waren. Bei einem Haushaltvolumen von über Zwanzig Millionen Euro sind die Projekte finanziell angemessen und bedingen keine Schuldenaufnahme. Sie führen zu kleineren Aufträgen an Architekten, Glaser, Metallbauer, Elektriker etc.. Es ist nicht viel aber immerhin eine Investition der öffentlichen Hand in schwieriger Zeit.Um ganz sicher zu gehen, dass ich keinen meiner Parteifreunde in die Verlegenheit bringe, zustimmen zu müssen, habe ich die Anträge privat gestellt. Vieles ist besser abgewogen als es in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.Oberschleißheim braucht Erneuerung schon der Jugend wegen!Thomas Guldenkirch (Gemeinderat, CSU/ 12.01.09)antwort@schleissheimer-zeitung.deZu den Artikeln Ein Eiffelturm in der Sonnenstraße? und Chillen auf der roten Sitzschlange
Den Ortseingang zu Oberschleißheim mit einem Eiffelturm zu zieren, finde ich grandios, kann man doch durch den Eiffelturm sofort auf unsere Gemeinde schließen. Man könnte die anderen Ortseinfahrten ebenfalls mit Bauwerken wie dem Kolosseum oder der Freiheitsstatue schmücken, um unser 'internationales' Flair zu untermauern. (Geld ist ja genügend vorhanden).Hier muss sich der Bürger natürlich fragen, ob einem gewählten Gemeinderat der CSU nichts anderes einfällt, bei den Problemen, welche wir momentan in Deutschland haben.Haben wir nicht, wenn Geld vorhanden, wichtigere Dinge anzupacken, für soziale Einrichtungen, für unsere Jugend oder dringend notwendige Renovierungen?40.000,- Euro für sinnlose Hirngespinste des Herrn Guldenkirch auszugeben wäre das Allerletzte.Aber geträumt hat unser Gemeinderatsmitglied schon wieder; er will durch eine grellrote Sitzschlange für ebenfalls 40.000,- Euro unseren Bürgerplatz aufwerten.Otto Sandner (08.01.09)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: 'Tunnel-Blick blockiert Lösungen'
Antwort auf das Lesermnail von Gemeinderat Katz (eins weiter)Lieber Herr Dr. Katz, ich glaube nicht, dass irgendjemand in Oberschleißheim in Frage stellt, dass die Bahn im Tunnel im optimalste Lösung für die Gemeinde darstellt. Doch bis heute liegen, auch nach Jahrzehnten, keine konkreten Planungen dazu vor. Warum? Weil niemand so viel Geld in eine kleine Gemeinde investieren wird, erst recht nicht die Deutsche Bahn AG. Insofern sollte man sich endlich mit einer anderen Lösung, nämlich der Straßenunterführung, zufrieden geben, welche zwar nicht die optimalste Lösung darstellt, aber immer noch viel besser ist als gar keine (auf das Sicherheitsrisiko habe ich in einer anderen Lesermail bereits hingewiesen). Die Straßenunterführung hätte bereits im Jahr 2000 begonnen werden können. Statt dessen sind wieder acht Jahre ohne Veränderung vergangen. Und Sie vergeuden noch weitere Jahre, um am Ende festzustellen, dass das Projekt nicht finanzierbar ist. Im Übrigen sehe ich mich weder als 'Bauer' noch als Opfer einer 'Bauernfängerei' (Zitat) durch die Freien Wähler. Sie sollten den Bürgerinnen und Bürgern etwas mehr Intelligenz und Weitblick zutrauen und diese nicht als unmündig abstempeln. Wenn Sie bzw. der Gemeinderat aber so kompetent sind, warum wird heute, nach Jahrzehnten (ich wiederhole mich), immer noch diskutiert? Warum sind Ihre Pläne nicht längst in die Tat umgesetzt worden? Ganz einfach: Weil in Oberschleißheim Stillstand herrscht und die Politiker außer reden nicht viel zustande bringen. Jedes weitere Jahr Stillstand bedeutet für Oberschleißheim einen Rückschritt. 'Nicht reden, sondern handeln!' scheint mir im Interesse der Bürgerinnen und Bürger die bessere Devise zu sein.Daniel Dolles (11.12.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Es hat schon etwas von einer klassischen Tragödie, wenn der Handelnde zwar einsieht, dass er auf dem falschen Weg ist, aber aus übergeordneten Gründen weiter in sein Verderben rennt. Die Freien Wähler hatten im berechtigten Wunsch, Bewegung in die Sache Bahnübergang zu bringen, zu einem falschen Mittel gegriffen, nämlich eine hochgradig unsinnige Planung zur Basis eines Bürgerbegehrens zu machen. Dann wurden in der Begründung einige Argumente angeführt, die derart falsch waren, dass sie zur formalen Ablehnung des Bürgerbegehrens führten. Anstatt nun über eine sinnvollere Lösung nachzudenken, wurde der beanstandete tatsachenwidrige Satz lediglich entfernt. Das Ziel des Bürgerbegehrens ist nach wie vor ein städtebauliches Monster. Das Werben um Unterschriften für dieses Ziel würde ich mit 'Bauernfängerei' am ehesten beschreiben, denn kaum einer der Unterzeichner dürfte die Pläne auch nur gesehen haben. Um den FreienWählern aus dieser Falle herauszuhelfen, haben sich Mitglieder anderer Fraktionen bemüht, in mehreren Gesprächen eine gemeinsame Basis für das Vorgehen zu finden. Beim ersten Gespräch wurden Anregungen, den Text so zu verändern, dass auch andere Planungen in Betracht kommen, ohne Würdigung der Argumente ignoriert. Beim zweiten Gespräch nach dem Start des Bürgerbegehrens haben die Freien Wähler eine Formulierung vorgeschlagen, die als Basis eines Bürgerbegehrens sinnvoll gewesen wäre, aber für die Ausrichtung der anderen Parteien nicht akzeptabel war. Die Vorstellung der Kompromissfähigkeit scheint für die FreienWähler so zu lauten, dass jeder seine eigene Meinung haben darf, solange es die der Freien Wähler ist.Casimir Katz (Gemeinderat, FDP /08.12.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: 'Offenkundige Mißwirtschaft in der Verwaltung'
Die Debatte zur Klassengröße in der Grundschule im Gemeinderat zeigt, warum die SPD bei der Landtagswahl nicht von den Verlusten der CSU profitiert hat. Die CSU schuldet ihre Verluste zum Teil einem Minister, der seine Hoffnungen auf kleinere Klassen in den demographischen Faktor 'Geburtenrückgang' setzte. Der SPD traute die Bevölkerung ebenfalls eine Lösung nicht zu, da sie die mangelnde Kompetenz vor Ort schmerzlich spürte. Das zeigt die Diskussion über kleinere Klassen in der Schule Parksiedlung. Die SPD päsentiert sich von keinerlei Sachkenntnis getrübt und auch nicht interessiert am Wohl der ABC-Schützen in Oberschleißheim. Es wird nach Schuldigen in in allen Richtungen gesucht, nur nicht in den eigenen Reihen. Da sagt sich doch der Bürger, da wähl ich doch lieber eine Kleine, der sich steigert, als eine Große (bei 18% ???), die sich weigert.Albert Zenk (23.10.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zur Debatte um die Straßenunterführung:
Heute war übrigens die Schranke an der B 471 defekt. Sie schloss nicht mehr! Diese Tatsache zeigt, dass es sich bei dem Bahnübergang nicht nur um ein Verkehrshindernis, sondern vor allem auch um eine Gefahr für Leib und Leben der Auto- und Radfahrer, Fußgänger und Kinder handelt. Ich bin mir aber sicher, dass die Verantwortlichen im Gemeinderat, die immer noch eine zeitnahe Lösung blockieren, allen voran die Erste Bürgermeisterin, für eventuell auftretende Verletzungen oder Todesfälle persönlich die Verantwortung übernehmen werden.Daniel Dolles (20.10.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: 'Kurzsichtige Lösung'
Lieber Herr Benthues, Ihre Argumente sind durchaus nachvollziehbar und ich glaube, dass alle Bürgerinnen und Bürger in Oberschleißheim die Bahn im Tunnel als optimale Lösung ansehen. Es stellt sich nur die Frage, wer die im Vergleich zu einer Straßenunterführung sicherlich deutlich höheren Kosten (je nachdem, welche Tunnellösung Sie meinen) tragen soll. Wer hat Interesse, viel Geld in einen Bahntunnel zu investieren, um die Bürgerinnen und Bürger einer kleinen Gemeinde zu entlasten? Mir fällt niemand ein. Ihnen? Soweit ich weiß, war die Finanzierung einer Straßenunterführung bereits nahezu gesichert.Offen bleibt bei mir, wie immer, die Frage, warum die Politik in Oberschleißheim, dazu gehören auch Sie persönlich, immer noch keine Lösung in dieser Problematik erreicht hat. Die Bahnlinie und den Bahnübergang gibt es schließlich nicht erst seit gestern. Insofern hoffe ich, dass Ihren Worten in absehbarer Zeit auch endlich entsprechende Taten folgen, damit diese Zumutung einmal ein Ende hat. Man darf gespannt sein...Daniel Dolles (12.10.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: 'Nicht ohne Not in die falsche Richtung rennen'
Irgendwann in der Zukunft, wenn dieses monströse Über- oder Unterführungsbauwerk fertig ist und auch die Zufahrten einer Bundesstraße würdig ausgebaut sind, werdet ihr euch sehnsüchtig an die Zeit erinnern, als die Bahnschranke eine hervorragende Durchgangsverkehrsverhinderungsmaßnahme war und die Bundestraße 471 den Charakter einer eher beschaulichen Ortsstraße hatte.Günter Braun (01.10.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de
Die Schranke muss weg - und zwar so schnell wie möglich. Ich frage mich, wann die Gemeinde und der Gemeinderat endlich eine Lösung zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger finden. Aber nur, wer suchet, der findet! Wahrscheinlich wird in 30 Jahren immer noch 'diskutiert'. Getan hat sich jedenfalls nichts bisher. Bitte unterstützen auch Sie die Freien Wähler bei ihrem Vorhaben - zum Wohl der Menschen in unserer Gemeinde.Daniel Dolles (21.09.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de
Wir haben aber eine Not - und das nicht erst seit gestern. Die untragbaren Zustände an den fast ständig geschlossenen Schranken werden für Bürger und Rettungsdienste durch den deutlich gestiegenen Zugverkehr zunehmends zur Belastung. Durch wieviele Gutachten wollen wir das Problem eigentlich noch ignorieren oder schönreden lassen? Die Schranke muß weg und wenn dies in den nächsten 10 Jahren geschehen soll, dann gibt's nur einen Weg, die Straße darunter oder darüber hinweg zu führen. Und da ist die Lösung der Unterführung sicherlich die Schönere...Wolf D. Waag (19.09.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Umbau des Bahnhofs wieder abgesagt
Sehr schade, also ist uns das S-Bahn-Fahren ab Oberschleißheim weiterhin verwehrt. Ich habe ein gehbehindertes Kind und bin dringend auf einen Lift angewiesen; derzeit ist die S-Bahn unerreichbar für uns. Vor einigen Jahren, als mein Sohn noch im Kinderwagen saß, hat man meistens hilfsbereite Mitmenschen getroffen, die tragen halfen (leider auch nicht immer). Einen Rollstuhl über die Treppen zu hieven, ist unmöglich. Also fahren wir halt weiter Auto. Denn wenn man erstmal drinsitzt, steigen wir auch nicht mehr um. Schade auch für die vielen gehbehinderten Menschen in den HPCA-Werkstätten, von denen wahrscheinlich viele selbstständig die öffentlichen nutzen könnten und dann nicht auf Fahrdienste angewiesen wären.Ich bin sehr enttäuscht.Verena Rehbein (Elterninitative 'Eltern behinderter Kinder in Schleißheim'/ 11.08.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: 'Bürgerbegehren nicht zugelassen'
Wie verhindert man ein Bürgerbegehren?In Oberschleißeim gibt es seit über 20 Jahren Diskussionen über eine vernünftige Lösung der Verkehrsprobleme. Mehrere Schleißheimer dachten sich, lassen wir doch die Bürger über eine Lösung entscheiden. Somit war der Gedanke eines Bürgerbegehrens geboren. 3 Initiatoren waren schnell gefunden. Eine Formulierung und eine Begründung wurden rechtlich geprüft, Unterstützung fand sich bei den Freien Wählern, Unterschriften wurden gesammelt. Zur Sicherheit reichten die Initiatoren mehr Unterschrifen ein, als gefordert.Die Angst bei der Gemeinde, dass der Bürger selbständig denken könnte, ist anscheinend sehr groß. Durch Zufall erfuhr man, dass die Gemeinde Oberschleißheim der Meinung ist, dass man nicht 9 Prozent der Wahlberechtigten, sondern 9 Prozent der Bevölkerung zur Zulassung braucht. Vorsichtshalber wurden innerhalb einer Stunde ca. 50 Unterschrifen nachgeliefert. Der Gemeinde war diese Geschwindigkeit unbegreiflich. Die Initiatoren glaubten nicht, dass die Aussagen der Gemeinde stimmen, und ließen die Gemeinde im Landratsamt anrufen und sich die 9 Prozent der Wahlberechtigten vom Landratsamt bestätigen.Erster Anlauf gescheitert. Vielleicht ein Ratsbegehren? Nein lieber doch nicht. Das Bürgerbegehren passt zur Zeit politisch gesehen eigentlich nicht ins Konzept. Mitspracherecht der Bürger? Am besten sucht man sich einen Rechtsanwalt und lässt den nach Möglichkeiten suchen, wie man das Bürgerbegehren verhindern kann. Wie das mit Rechtanwälten so ist, wenn man was finden muss, findet man immer was. Ein Wort eines Satzes. Das könnte doch funktionieren. Falschaussage! Straftat! Vorsätzlicher Betrug der Bürger! Das ist es. Die Initiatoren geschockt, sie wollten doch nur den Bürger entscheiden lassen. Zum Trost für alle betrogenen Unterzeichner, das nächste Begehren kommt im Herbst, als 'Juristenbegehren' und nicht als Bürgerbegehren.Christian Kuchlbauer (Mitinitiator, 30.07.08)
'Seien Sie versichert, dass ich in den nächsten 6 Jahren mit meiner ganzen Kraft und Energie für alle Oberschleißheimer Bürgerinnen und Bürger da sein werde.' Zitat aus einem Flugblatt der Ersten Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler vom 10. März 2008 (nach der Wahl).Das Thema Bahnschranke wird für Oberschleißheim langsam zu einer Farce. Nach zwölf Jahren Stillstand wurde in der Zeitung des Ortsvereins der SPD im Februar 2008 - richtig, vor der Wahl - eine angeblich bessere Lösung als die der Freien Wähler für die Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs präsentiert. Bis heute ist wieder nichts passiert. Und ich bin kein Prophet, wenn ich heute Abend schreibe, dass sich auch nach 18 Jahren mit Frau Ziegler an der Spitze in dieser Sache nichts, aber auch rein gar nichts, getan haben wird.Die Freien Wähler sind leider die einzige Partei, die offenbar den Ernst der Lage und die massive Verkehrsbelastung der Gemeinde Oberschleißheim durch immer wieder stockenden und stehenden Verkehr auf der B 471 erkannt hat. Der Verkehr ist da - so oder so. Je besser er fließt, desto schneller ist aber auch wieder aus Oberschleißheim raus und verursacht umso weniger Abgase.Welche Lösung gefunden wird, spielt eigentlich keine Rolle. Die Hauptsache wäre, dass die unendlichen Stauungen und die damit verbundene Umweltbelastung für die Bürgerinnen und Bürger nun endlich zeitnah beseitigt wird.Wie man aber sieht, gibt es im Rathaus keinerlei Bestrebungen, eine etwaige Lösung - in welcher Form auch immer - voranzutreiben. Im Übrigen habe ich mich bereits am 1. Mai 2008 mit einem Schreiben zu diesem Thema an die Erste Bürgermeisterin gewandt. Selbstverständlich erhielt ich keine Antwort. Dies zeigt, dass der Einführungssatz nichts ist außer heiße Luft. Kritiker werden nicht beachtet. Offensichtlich muss man als Politikerin vor der Wahl große Ankündigungen hinsichtlich einer besseren Lösung machen, um dann nach der Wahl nichts mehr davon wissen zu wollen. Warum sollte Politik auf Kommunalebene auch anders funktionieren, als auf Bundesebene?Im Interesse der Bürgerinnen und Bürger von Oberschleißheim (welches Frau Ziegler und der Gemeinderat nicht im Auge haben) hoffe ich immer noch auf eine baldige Lösung. Ernsthaft daran glauben kann ich nach allem, was Frau Ziegler und der Gemeinderat (mit Ausnahme der Freien Wähler) bisher gezeigt haben, jedoch nicht mehr. Oberschleißheim wird daher als Wohnort für mich immer unattraktiver.Daniel Dolles (29.07.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zur Diskussion um die Namensgebung der 'Jahnhalle':
Namen von noch lebenden Personen (Max Kirmess oder Benthueshalle) sind mit Sicherheit nicht die richtigen Vorschläge. Dann doch lieber Jahnsporthalle. Dies sagt sowieso jeder Schleißheimer. Wenn man unbedingt einen Namen von einem um den Sport verdienten Schleißheimer hernehmen möchte, der auch noch keinen Straßennamen hat, so könnte man die Halle auch Hans Kuchlbauer Halle nennen. Herr Kuchlbauer war laut Chronik des TSV Wiedergründer des TSV nach dem 2. Weltkrieg und auch sonst eine bekannte Persönlichkeit im Vereinswesen.Anita Stanek (13.06.08)
Zum Artikel: Die Jahnhalle an der Jahnstraße...
Ich hätte auch noch etwas zur Jahnhalle oder zum Lesermail mit der Halle am Hallenbad (s.u.). Nachdem sich Schleißheim immer so mit den Schlössern darstellt, wäre mein Vorschlag folgender: Seit 2007 haben wir einen neuen Verwaltungsvorstand, somit wäre meine Idee, die Jahnhalle nach unserem langjährigen Vorstand Max Kirmeß, der sicher sehr bekannt ist in Schleißheim, in Max-Kirmeß-Arena zu benennen.Mit freundlichen GrüßenUrsula Schnell (12.06.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zu den Debatten um Flughafenanbindung:
Die Gemeinden und Städte in den Landkreisen München, Freising und Erding fordern verschiedene Lösungsansätze zur besseren Flughafenanbindung.München will die Express S-Bahn auf den Gleisen der S 8.Garching und Neufahrn wollen die Verlängerung der U 6.Eching will eine U-Bahnanbindung an die U 6.Erding hofft auf den Ringschluss der S 2 mit der S 8 und die Anbindung des Zugfernverkehrs von Mühldorf/Passau.Freising will nicht vom Fernverkehr abgeschnitten sein und kann sich eine Verlängerung der U 6 vorstellen.Neufahrn will einen kürzeren S-Bahntakt auf der S 1 und S 8.Unterschleißheim setzt für den Güter und Fernverkehr auf die Transrapidtrasse, fährt aber mehrgleisig. Sie fordern einen Bahntunnel und planen gleichzeitig ihre Unterführung weiter.Oberschleißheim? Oberschleißheim setzt auf den 4gleisigen Ausbau der S 1 und will die Bahn im Tunnel. Alles andere lehnen sie ab. Mehrgleisige Planungen? Fehlanzeige!Was werden wir bekommen? Keiner weiß es. Die Freien Wähler von Oberschleißheim fordern mit Ihrem Bürgerbegehren die Planungsaufnahme zur Unterführung der B471. Die Bürger von Oberschleißheim werden darüber abstimmen dürfen, ob noch mehr Zeit verschwendet wird, oder ob Oberschleißheim zukünfig auch auf Alternativen setzt.Christian Kuchlbauer (11.06.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Die Jahnhalle an der Jahnstraße...
Nachdem die Schule in der Nähe auch Berglwaldschule heißt, würde sich doch Berglwaldhalle oder Berglhalle anbieten, schließlich steht sie auch in diesem Wald. Die Schule nutzt diese Halle und es ist eine örtliche Bindung an den Standort der Halle gegeben. Außerdem ist bei Veranstaltungen für fremde Besucher es leichter, diese zu finden.Bei dieser Gelegenheit könnte man der Halle am Hallenbad auch einen neuen Namen geben (Hupphalle; Benthueshalle).GrußGerhard Popp (07.06.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Volksfestbilanz im Rahmen
Sie schreiben über die 'positive Bilanz' des Volksfestes .....Welch Zumutung diese Tage jedoch für die Anlieger bedeuten, das wird komplett ausser Acht gelassen: Dröhnende Musik (am 2.5. bis 23.30 !) die trotz geschlossener Fenster und Rolläden jedes Wort der Band verstehen lässt. Am letzten Tag des Volksfestes endet die Veranstaltung um 22.00 Uhr und die ganze Nacht hindurch wird das Zelt abgebaut, da ist an Schlaf nicht zu denken. Es wird immer rücksichtsloser verfahren und sollte eigentlich umgekehrt sein, wenn ein Volksfest schon inmitten eines Wohngebietes stattfinden muss. Ganz zu schweigen von dem Zustand des Festplatzes wenn dann alle wieder abgezogen sind - eine Sauerei. Böden demoliert etc. Kurz gesagt - ein Fest für das Volk und ein Horror für die Anlieger!Herzliche GrüßeCornelia Holzer (15.05.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Lesermail von Marianne Riedelbauch:
Herr Kuchlbauer meldet sich wiedermal zu Wort. Liebe Marianne Riedelbauch, ich unterscheide zwischen Parteipolitik und TSV. Wie Du mit Sicherheit weißt, war ich mehrere Jahre im Vorstand des TSV tätig. Ich bin aktuell aktiver Spieler in der Tischtennisabteilung und als Jugendleiter im Skiclub Schleissheim tätig. Wenn es um wichtige Entscheidungen des TSV geht, melde ich mich genauso zu Wort wie es an diesem Abend viele interessierte Mitglieder getan haben. Die Entscheidung, Deinen Antrag zurückzustellen, wurde nach heftiger Diskussion einstimming angenommen. Ich vertrete auch meine eigene Meinung und nicht zwangsläufig die des TSV oder die einer Partei. Wie Du mit Sicherheit festgestellt hast, war ich auch einer von fünf die gegen die Beitragserhöhung gestimmt haben.Politisch motivierte Anträge sollten von keiner Seite in den TSV getragen werden. Wenn Du Parteipolitik sehen möchtet, dann muss ich feststellen, es ist schön, dass man auch neue Gesichter in den Parteien sieht, die den Mund aufmachen und ihre eigene Meinung vertreten. In Oberschleißheim aktiv in verschiedenen Funktionen und auch politisch interessiert bin ich schon lange. Aktives TSV-Mitglied Christian Kuchlbauer (14.05.08)
Zum Artikel: TSV erhöht überraschend Beiträge
Nachdem auf der Einladung zur diesjährigen Mitgliederversammlung nur eineInformation zum Hallenneubau des TSV stand, habe ich fristgerecht zu dieser Mitgliederversammlung einen Antrag gestellt. Die Versammlung sollte darüber abstimmen, ob der TSV grundsätzlich eine eigene Halle will.Für mich ist das eine prinzipielle Entscheidung, die vor einen Antrag (der schon an die Gemeinde gestellt wurde) gehört. Es geht um das vereinseigene Grundstück beim Vereinsheim und über Dinge, die das Grundvermögen des Vereins betreffen, muß die Mitgliederversammlung beschließen. Warum also nicht erst die Mitglieder abstimmen lassen und dann einen Antrag bei der Gemeinde stellen. Es wurden ja schon konkrete Pläne vorgestellt. Mir aber im Vorfeld und dann bei der Versammlung politische Motive zu unterstellen und mich auch heftig deswegen anzugehen, finde ich grotesk. Vielleicht ist eher der Antrag des TSV politisch motiviert? Erstaunlich ist auch, dass in letzter Zeit immer Herr Kuchlbauer mitredet, der sich vorher selten zu Wort gemeldat hat. Ich habe meinen Antag bis zur nächsten Mitgliederversammlung zurückgestellt. Er soll schon auf der offiziellen Einladung stehen, damit die Mitglieder sich vorher Gedanken machen können um sich dann wie auch immer zu entscheiden. Ich akzeptiere jede Entscheidung der Mitglieder!Marianne Riedelbauch (Gemeinderätin SPD/ 13.05.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zur Berichterstattung über die konstituierende Gemeinderatssitzung und die Lesermails dazu:
Im Namen der SPD-Fraktion begrüsse ich die neuen und auch die alten Kolleginnen und Kollegen im Oberschleißheimer Gemeinderat. Wir hoffen auf gute Zusammenarbeit mit ihnen allen und freuen uns darauf.Zur Wahl der 2. und 3. Bürgermeister: Effektive Arbeit als Vertreter der Bürgermeisterin lebt ja auch von einem besonderen persönlichen Vertrauensverhältnis. Der daraus herrührenden Effektivität hat die SPD den Vorzug vor anderen Möglichkeiten gegeben, die die Wahl eher als ein Symbol nutzen würden.Herr Kuchlbauer befürchtet: 'Bei vernünftigen Vorschlägen der Rathausmehrheit werden die CSU und die Freien Wähler dagegenstimmen, bei vernünftigen Vorschlägen der CSU oder der Freien Wähler wird die Rathausmehrheit dagegenstimmen.' Aus Sicht der SPD ist das nicht zu hoffen, es war auch in der Vergangenheit nicht so. In den vergleichsweise wenigen Fällen, in denen kontrovers abgestimmt wurde, bestanden deutliche Auffassungsunterschiede in der Sache.Diese Ansicht verkennt, dass eben nicht immer Einigkeit darüber besteht, und auch nicht bestehen kann, was denn nun dem Wohl der Gemeinde im Einzelfall besonders dient, dass manchmal zwischen konkurrierenden, nicht gleichzeitig zu verwirklichenden Wert- und Zielvorstellungen durch Abstimmung entschieden werden muss.Gute Zusammenarbeit bedeutet für uns nicht notwendigerweise: Einstimmigkeit und in jedem Fall übereinstimmende Meinungen. Gute Zusammenarbeit zeigt sich eher im Ton und der Form und Ernsthaftigkeit der Diskussion, und im genauen Zuhören auch auf Positionen, die sich deutlich von der eigenen unterscheiden. In der Vergangenheit konnte so immer wieder in der Diskussion ein Antrag durch Ergänzungen von der jeweils 'anderen Seite' verbessert werden. Solche Ergänzungen haben die Antragsteller in der Regel auch akzeptiert. Aber nicht in jedem Fall wird am Ende Einstimmigkeit möglich sein, wofür würden die Bürgerinnen und Bürger sonst auch wählen. In diesem Sinne bietet die SPD-Fraktion allen Kolleginnen und Kollegen ihre Zusammenarbeit an und erbittet sie von ihnen. Wir hoffen auf eine gute Wahlperiode für Oberschleißheim!Peter Lemmen (fraktionssprecher SPD/ 11.05.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _Zur konstituierenden Gemeinderatssitzung:
Wie bereits vor der Wahl angekündigt, wollen die Gemeinderäte der Freien Wähler von Oberschleißheim mit allen Gemeinderäten zum Wohle der Oberschleißheimer BürgerInnen zusammenarbeiten. Wir sehen uns nicht als Opposition, aber auch nicht als absolute Ja-Sager. Kompromissbereitschaft aller ist sicher gefordert, wenn künftig ein gutes Betriebsklima in allen Sachfragen im Gemeinderat herrschen soll. Wir sind dazu bereit. Parteien- und Gruppendenken sowie Urheberrechtsstreitigkeiten sollten in einem Gemeinderat, in dem es ausschließlich um die Belange der Gemeinde geht, nicht geben. Es gibt genügend zu tun, packen wir es gemeinsam an. Mehrheitsüberlegungen sollten bei den Bürgermeisterwahlen (zweiter und dritter) keine Rolle spielen, sondern Fachkompetenz den Ausschlag geben. Nach unserer Meinung sollte künftig auch mehr der Bürger in absolut wichtigen Fragen mit eingebunden werden. Dies wollen wir mit einer Bürgersprechstunde in unseren Monatsversammlungen (die Termine werden gesondert bekanntgegeben) dokumentieren. An diesen Terminen besteht sicher auch die Möglichkeit mit anderen Gemeinderäten, die wir herzlich dazu einladen, über wichtige Themen zu diskutieren, da im Gemeinderat manchmal die Zeit fehlt, um bei Grundsatzthemen (z.B. Verkehr, Gewerbe) Kompromisse zu erarbeiten.Hans Hirschfeld, Emil Köbele, Hans Negele (Freie Wähler/ 11.05.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Die überraschende Rückkehr des verfemten Amtes
Vielen Dank an Herrn Bachhuber. Nun kann man viele Entscheidungen und Anfeindungen der Parteien untereinander besser verstehen. Es war vor 15 Jahren mit Sicherheit nicht die feine Art so mit dem politischen Gegner umzuspringen. Nun sind aber eben diese 15 Jahre vergangen und es wurde die Chance vertan, mit 8 neuen Gemeinderäten, einen Neuanfang zu wagen. Über Sinn oder Unsinn eines 3.Bürgermeisters möchte ich gar nicht diskutieren. Wenn ich aber die Chance habe, einen Juristen als einen meiner Stellvertreter zu wählen, dann wäre das für die Gemeinde mit Sicherheit von Vorteil gewesen. Aus einer Position der Stärke heraus hätte die SPD viel für ein besseres Miteinander im Gemeinderat tun können. So machen wir halt die nächsten 6 Jahre weiter wie bisher. Bei vernünftigen Vorschlägen der Rathausmehrheit werden die CSU und die Freien Wähler dagegenstimmen, bei vernünftigen Vorschlägen der CSU oder der Freien Wähler wird die Rathausmehrheit dagegenstimmen. Warum? Wenn man den politischen Gruppierungen glauben kann, sind immer die anderen dran schuld. Der Bürger hat ein Drittel des Gremiums ausgetauscht. Vielleicht waren das zu wenige? Man sollte die Hoffnung nicht aufgeben, vielleicht finden die Gemeinderäte doch noch zueinander. Träumen darf man ja in Oberschleißheim!Christian Kuchlbauer (07.05.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Elsner bleibt Zweiter Bürgermeister
Die CSU-Fraktion bedauert, dass Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler und die SPD mit der Wahl von Herrn Erich Elsner zum Zweiten Bürgermeister und Frau Beck zur Dritten Bürgermeisterin den Oberschleißheimer Gemeinderat weiterhin polarisieren, statt um einen Ausgleich mit dem konservativen Lager bemüht zu sein.Diese fortgesetzte parteipolitische Machtpolitik entspricht nach Ansicht der CSU nicht mehr den Wünschen der Bevölkerung und erscheint als Ausdruck der Angst von Bürgermeisterin Ziegler vor einem kompetenten Thomas Guldenkirch.Für die CSU ist die Einrichtung des Amtes einer Dritten Bürgermeisterin auf Kosten des Steuerzahlers für eine Gemeinde von der Größe Oberschleißheims völlig überflüssig und allein Mittel zum Zweck, sich die Stimmen der FDP für die Wahl des Zweiten Bürgermeisters und für zukünftige Beschlüsse zu sichern. Zu so einer Postenschacherei will die CSU nicht gratulieren.Die CSU wünscht aber den gewählten Personen alles Gute.Thomas Guldenkirch (CSU-Fraktionssprecher/07.05.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Radweg am Huppwald wird saniert
Jetzt bin ich aber platt. Bezahlt etwa die Gemeinde die Sanierung dieses Weges, nachdem der Weg ja nun offensichtlich von den Baufahrzeugen der Firma Schreiner zerstört wurde? Verena Rehbein (01.05.08)antwort@schleissheimer-zeitung.deAntwort dazu aus dem Gemeinderat:Bei der Sanierung des Radweges wird die Firma Schreiner den Weg wieder in den ursprünglichen Zustand vor den Bauarbeiten versetzen. Der Weg war damals ein Kiesweg mit deutlich hervorstehenden Steinen. Dieses neue Fundament wird die Gemeinde dann benutzen, um dann eine wassergebundene Sanddecke darauf aufzubringen, um den Weg besser geeignet für Radfahrer und Fußgänger zu machen. Die Kosten dafür, also für die Verbesserung des Weges (ca. 8000 Euro) wird die Gemeinde tragen.Florian Spirkl (stellv. Fraktionssprecher der SPD/ 02.05.08)_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Reihen der BIT wieder schließen
Die Freien Wähler von Oberschleißheim befürworten nach wie vor die Bahn im Tunnel. Dies sehen wir als Ideallösung. Die Vorteile wurden schon vielfach aufgezeigt. Doch leider sind die Realisierungschancen die Bahn im Tunnel auf Kosten der Bahn, des Bundes und des Landes zu bekommen lt. diversen Aussagen maßgeblicher Stellen gleich null. Die Vermutung von Herrn Benthues, dass die Finanzierung nun aufgrund der 'Verabschiedung vom Transrapid' möglich sei, ist doch sehr abenteuerlich. Hat doch der Ministerpräsident bei einem Besuch in Garching bereits signalisiert, dass große Teile der 'Transrapidmillionen' für den Ausbau des Leibniz-Rechenzentrums in Garching verwendet werden. Auch die Bundesbahn hat ihre Transrapidmillionen verplant. Bei den Ausbauplanungen (siehe Internet) ist weder die Strecke von Feldmoching nach Neufahrn angegeben geschweige den ein Tunnel in Oberschleißheim. Also woher sollen 150 - 200 Millionen für eine Bahn im Tunnel in Oberschleißheim kommen? Die Auswirkungen des Präzedenzfalles sind noch gar nicht abzusehen. Aus diesem Grund werden die Freien Wähler von Oberschleißheim weiterhin die Alternative 'Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs durch eine Unterführung' verfolgen – bis sich konkrete Anhaltspunkte für die Realisierung der Bahn im Tunnel ergeben. Wir wollen nach wie vor den Bürger von Oberschleißheim entscheiden lassen, ob eine Bahnunterführung beantragt oder noch weitere Jahrzehnte auf die Bahn im Tunnel gewartet werden soll. Hans Hirschfeld und Emil Köbele (Freie Wähler/ 29.04.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Vierspuriger Bahntunnel statt Transrapid
Fordern kann man viel! Sie glauben aber doch nicht, daß uns die Bahn unseren Bahnhof behindertengerecht ausbaut, und dann die Bantrasse in einen Tunnel verlegt!Außerdem, warum muß der Flughafen aus allen Himmelsrichtungen in der schnellst möglichen Reisezeit erschlossen werden? Der Ringschluss mit Erding wird in den nächsten Jahren eh kommen, somit ist das Erdinger Moos durch 3 S-Bahnen angebunden.Vielen Dank. Robert Weinzierl (23.04.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Kein Lkw-Verbot für Ruffinistraße
Ergänzend zum LKW-Parkverbot in der Ruffinistraße möchte ich bemerken, dass sich der erwähnte Verdrängungseffekt bereits auf die Theodor-Heuss-Straße im Bereich des Kindergartens bzw. der Kirche ausgedehnt hat. Vielleicht wäre es gut gewesen, wenn der Verkehrsausschuss ca. 200 Meter weiter Richtung Bürgerzentrum gegangen wäre. Dann hätte er nämlich festgestellt, dass auch hier Busse und Lastwagen abgestellt sind, obwohl hier ein Parkverbotsschild für LKW und Busse aufgestellt ist. Da in diesem Bereich Kinder vom Gehsteig bzw. vom Kindergarten zwischen den Bussen zum Spielplatz laufen, kann man es wohl abwarten, bis irgendwann leider etwas passiert.Wenn man sich in der Kurve befindet und ein Kfz entgegenkommt, muß man zwangsläufig auf den Gehsteig ausweichen, weil der freie Platz durch LKW´s versperrt ist.Insgesamt gesehen ist diese 'verkehrsberuhigte Regelung' mit Holzpflöcken bzw. das von der Polizei geduldete LKW-Parken ein Sicherheitsrisiko und wohl ziemlich einmalig. Ich schlage deshalb vor, diesen Bereich zum 'Weltkulturerbe' zu ernennen.Werner Hofmann (23.04.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _Zum Artikel: Guldenkirch kandidiert als Zweiter Bürgermeister
Dies ist zwar ein durchaus nachvollziehbares Ansinnen, jedoch wirkt es nach diesem Wahlkampf etwas befremdlich, vom 'politischen Gegner' ein Friedensangebot zu fordern. Friedensangebote fordert man nicht, sondern macht man.Thomas Meyer (23.04.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zur Verkehrssituation an der Dachauer Straße:
Liebe Schleißheimer,ich lebe seit kurzem in der Nähe der Bahnstrecke und beobachte das immense tägliche Verkehrsaufkommen an der Dachauerstrasse. 2 Dinge würde ich hier begrüßen, eine Unterführung oder auch Brücke über das Schienennetz hinweg würde den Stau und den damit verbundenen Verkehrslärm aufheben und hätte sicher neben dem verbesserten Verkehrsfluss auch Auswirkungen auf die Umwelt in der Nähe des Schlosses als wichtigem Anziehungspunkt für Erholungssuchende aus nah und fern; außerdem sammelt sich entlang der Bahngleise allerlei Unrat von Glasscherben bis zu Metallschrott, z.b. kaputte Fahrräder; hierzu meine Frage, ob von seiten der Gemeinde etwas zur Beseitigung unternommen wird.Das Ortsbild würde dadurch sicherlich gewinnen und so nützlich eine Bahnverbindung als Verkehrsanbindung ist, wären Maßnahmen zur Lärm- und Verkehrsberuhigung doch im Interesse der Anwohner in diesem Bereich. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, mfg Maximilian Lee (15.05.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Elsner wieder als Zweiter Bürgermeister nominiert
Zum Thema 'Express-S-Bahn' darin : Das darf nicht wahr sein! Die Bahnunterführung der Freien Wähler wird wegen des immensen Platzbedarfs und der Kosten von der SPD als absolut unrealistisch abgelehnt (wie auch von mir) und nun träumt dieselbe Partei sogar von einer 4-gleisigen Bahn im Tunnel.Wo steht eigentlich, dass unser allseits geliebter Flughafen in der absolut kürzesten Zeit zu erreichen sein muss? Die vorhandenen 2 S-Bahnen reichen doch voll aus. Und wenn wirklich noch eine Express-Bahn nicht zu verhindern ist, warum wollen wir sie dann unbedingt? Dass uns diese zu einer Bahn im Tunnel verhilft, ist ein reines Hirngespinnst. Und für Lärmschutzmaßnahmen an der Oberfläche quer durch den Ort haben wir ein tolles Beispiel in Dachau.Rudolf Engelhardt (09.04.)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Über 1000 Euro für Philippinen erlöst
Herzlichen Dank an Frau Scholle für ihren unermüdlichen Einsatz zugunsten in Not geratener Menschen! Mit freundlichen GrüßenInge von Jaduczynski-Hennemann (02.04.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Jetzt den Bahntunnel!
Der Transrapid kommt wegen zu hoher Kosten nicht. Das ist die beste Nachricht für alle Nordgemeinden. Es ist für mich trotzdem völlig unverständlich, warum die BIT meint, jetzt kommt die Bahn im Tunnel. Gibt es doch handfeste Fakten, die eine Bahn im Tunnel in das Reich der Fabel rücken. Ist es nicht so, dass die Bahn klar und deutlich zum Ausdruck gebracht hat, eine Bahn im Tunnel kommt nur, wenn die Gemeinde die Finanzierung übernimmt? Dass durch den Ausbau des Bahnhofes, finanziert durch die Bundesbahn, eine Bahn im Tunnel auch technisch kaum mehr möglich ist? Dass der Transrapid nicht kommt, weil der Freistaat nicht mehr als 425 Mio Euro zuschießen will? Ein Kilometer Tunnel kostet, von der BIT unbestritten, ca. 150 Mio Euro. Oberschleißheim alleine braucht 2 Km. Das sind 300 Mio Euro. Glaubt jemand im Ernst, dass man aus Kostengründen ein Prestigeobjekt wie den Transrapid nicht baut, aber für Oberschleißheim, nur weil es 3 Schlösser hat, soviel Geld ausgibt? Weitere 3 Gemeinden würden dazukommen. Eine Realisierung in gewünschter oder abgespeckter Form wird nicht kommen. Warum keine Express-S-Bahn? Vielleicht könnte dann der Güter und Fernverkehr auch auf dieser Strecke abgewickelt werden und die Gemeinden hätten nur noch die S-Bahn durch den Ort.Christian Kuchlbauer (30.03.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zur Kommunalwahl 2008
Leider war ich anlässlich der Wahl noch nicht teilnahmeberechtigt, da ich erst seit kurzem in Schleißheim wohne und deswegen die Zusammensetzung des Stadtrates nicht unterstützen konnte. So bleibt mir nur, die Arbeit der Gemeinde über die nächsten Jahre zu beobachten. Was ich mir von den nun gewählten Vertretern wünsche, ist, dass man die bestehende Lebensqualität erhält und einen ausgeglichenen Stadthaushalt vorlegt. Ich wünsche viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben und gute Zusammenarbeit über die Parteien hinweg.Maximilian Lee (09.03.08)antwort@schleissheimer-zeitung.deSehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,zuerst einmal vielen Dank für das Vertrauen in unsere drei gewählten Gemeinderäte Emil Köbele, Hans Hirschfeld und Johann Negele.Die Freien Wähler haben ihr Wahlziel, 1 bis 2 Sitze dazuzugewinnen, verfehlt. Das ist richtig. Wir sind aber kein Wahlverlierer, sondern trotzalledem ein Wahlgewinner. Die Freien Wähler haben im Vergleich zur letzten Kommunalwahl 2,1 Prozentpunkte und bei ähnlicher Wahlbeteiligung über 2000 Stimmen hinzugewonnen. In den Brennpunkten Dachauer Straße, Feierabendstraße, Mittenheimer Straße liegen die freien Wähler bei über 16 %. In den Briefwahlbezirken kommen wir teilweise knapp auf 20 Prozent! Überall, wo wir mit BürgerInnen über die Verkehrsproblematik sprechen konnten, war der Zuspruch zur Verlegung der B471 unter die Bahn bei ca. 95 %. Und dies quer durch alle Wählerschichten, außer den Grünen. Dies sollte den anderen Gruppierungen im Gemeinderat zu denken geben. Das Bürgerbegehren kommt!Warum haben wir dennoch nicht mehr Sitze gewonnen? Wo haben wir verloren oder sind auf niedrigem Niveau? Wir haben in den Hochhäusern der Parksiedlung Stimmen verloren. Hier ist der Bevölkerung die Verkehrsproblematik anscheinend nicht so wichtig, bzw. sie ist teilweise nicht betroffen. Diese Wahlkreise haben sich von unserem Programm nicht überzeugen lassen und haben uns nur auf das Bürgerbegehren reduziert. Daraus sollten wir lernen.Dem neuen Gemeinderat wünschen wir eine konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit. Auf die nächsten 6 Jahre.Mit freundlichen GrüßenChristian Kuchlbauer (04.03.08)antwort@schleissheimer-zeitung.deLiebe Bürgerinnen und Bürger von Oberschleißheim,die Wahl am 02.März 2008 hat leider nicht zu dem von uns erwünschten Ergebnis geführt. Leider konnte unser Bürgermeisterkandidat Thomas Guldenkirch trotz eines engagierten Wahlkampfes nicht den unseres Erachtens dringend notwendigen Wechsel im Bürgermeisteramt erreichen. Auch konnten wir die bei der Wahl 2002 errungenen 9 Gemeinderatssitze, die durch den Übertritt des Ehepaares Köbele zu den Freien Wählern auf 7 geschrumpft waren, nicht wieder erringen. Von Ihnen gewählt wurden Thomas Guldenkirch, Peter Benthues, Peter Lebmeir, Gisela Kranz, Dr. Benno Reuter, Manfred Brunner und Hans Stellwag. Im Namen der CSU Oberschleißheim und der Gewählten danken wir für das ausgesprochene Vertrauen. Auch in Zukunft werden wir für Sie da sein und uns um das Wohl unsrer Gemeinde kümmern.Frau 1.Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler und allen gewählten Gemeinderäten gratulieren wir zur Wahl in der Hoffnung auf eine konstruktive Zusammenarbeit im neuen Gemeinderat.Peter Benthues, Fraktionsvorsitzender CSU, Manfred Brunner, Ortsvorsitzender CSU (04.03.08)antwort@schleissheimer-zeitung.deVielen Dank an alle Oberschleißheimerinnen und Oberschleißheimer, die gestern zur Wahl gegangen sind. Frau Ziegler und allen gewählten Gemeinderäten gratuliere ich zu Ihrem Erfolg und freue mich schon auf eine konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle Oberschleißheims.Besonders danke ich natürlich denjenigen, die mir als 'Neuling im Gemeinderat' ein so großes Vertrauen entgegengebracht haben. Über die vielen Stimmen freue ich mich sehr. Vielen Dank! Ich werde mich nach bestem Wissen und Gewissen für Sie alle einsetzen.Sollten Sie jetzt oder in den kommenden sechs Jahren Anliegen / Wünsche / Kritik / Ideen für unsere Gemeinde haben, lade ich sie herzlichst ein mit mir Kontakt aufzunehmen! Rufen Sie mich einfach an oder schreiben Sie eine Email anpeter.lebmeir@csu-oberschleissheim.de.Ihr neuer GemeinderatPeter Lebmeir (03.03.08)antwort@schleissheimer-zeitung.deEs waren wieder mal sehr gute und umfassende Informationen in der Schleissheimer-Zeitung.de zu lesen, über die Bürgermeisterkandidaten, die Ziele und Vorstellungen der Parteien und die Präsentation der top-platzierten Gemeinderatskandidaten. Nicht zu vergessen Ihr moderierter Chat mit den Vertretern aller Parteien. So konnten sich, zumindest in diesem Medium, alle Richtungen vorstellen und zusammen mit der bis auf den letzen Platz vollbesetzten Podiumsdiskussion des Gewerbeverbands mit den Bürgermeisterkandidaten kennt der interessierte Bürger nun alle Positionen. Jetzt hat der Wähler das Wort und, egal wie die Wahl ausgeht, hoffen wir, dass anschließend alle Parteien und Gemeinderatsmitglieder zusammenfinden, um gemeinsam und kompromißbereit Oberschleißheim in den nächsten 6 Jahren positiv zu führen und zu gestalten.Und so schließe ich mich Ihrem Aufruf an: 'Geh´ma wählen!'Wolf D. Waag (29.02.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Argumente ausgetauscht
Ich möchte dem Gewerbeverband und Ilka Jägersberger ein herzliches Dankeschön aussprechen. Wann hat es das in Schleissheim gegeben? Ein übervolles Bürgerhaus, in dem viele Besucher sogar stehen mussten! Es ist also möglich, in Oberschleißheim das Interesse an Politik wieder zu wecken. Das gibt Hoffnung für die nächsten Jahre. Die drei Bürgermeisterkanditaten gaben ihr Bestes. Am nächsten Morgen konnte man in unserer Ortschaft viele Bürger beobachten, die über die gelungene Veranstaltung diskutierten. Der Gewerbeverband Oberschleißheim hat mit dieser Podiumsdiskussion einen erheblichen Anteil zur Meinungsbildung der Bevölkerung beigetragen. Weiter so!Christian Kuchlbauer (29.02.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zur Kommunalwahl 2008:
Die Erfahrungen der letzten Jahre hinsichtlich der politischen Arbeit in Oberschleißheim, insbesondere in dessen Gemeinderat, lassen hinsichtlich der bevorstehenden Wahl und deren Kandidatenkür nicht unbedingt Hoffnungsgefühle aufkommen: ein in die Isolation geflüchteter und von barmherzigen Parteirittern aufgenommener Kandidat, eine sehr bürgernahe und altgediente Bewerberin einer Volkspartei und ein Neuling, der noch nicht ein mal im örtlichen Telefonbuch zu finden ist von der anderen großen Volkspartei. Und da soll dem Oberschleißheimer Bürger die Wahl leicht fallen?Nähern wir uns diesem Thema einfach durch ein Szenenspiel freier Fantasie:Der Kandidat der Freien Wähler würde nur durch einen durchorganisierten und gut abgestimmten Protestwahlkampf zum Zuge kommen und hätte schon aus prinzipiengesteuertem Verhalten seiner ehemaligen Heimatpartei keine Chance auf Erfolg, irgendwelche Ideen, und seien sie noch so sinnvoll, umzusetzen. – Schade um die Stimmen.Die bürgernahe Bewerberin hätte das seit 12 Jahren andauernde Problem der Fundamentalopposition - welch ein Unfug in der Gemeindepolitik! - seitens ihrer politischen Gegenspieler, und was das bringt wissen wir alle!?Der nicht im Telefonbuch zu findende Neukandidat ist noch schwer abzuschätzen. Aber erinnern wir uns doch einfach an dessen Worte bei seiner Rede am vergangenen Mittwoch im Bürgerhaus: 'Ich will jeden Vorschlag, egal von welcher politischen Gruppierung er vorgetragen wird, auf seine Machbarkeit und seinen Nutzen für das Gemeinwohl von Oberschleißheim prüfen.' 'Mir sind Ideen für Oberschleißheim wichtiger als Parteiprogramme.' (sinngemäß bei mir so hängen geblieben) Wollen wir jetzt alle diese Partei wählen? Bloß nicht! Es existierte eine übergroße Mehrheit, die wiederum zu Partei-konformen , aber nicht zu Gemeinwohl-konformen, Beschlüssen führen würde. Die Lösung? Jede kandidierende seriöse Partei schafft es, gleich viele Gemeinderatsmitglieder zu stellen und der Chef ist der Kandidat, dem Oberschleißheim näher ist als vielleicht seine Partei? Verwirrt? Gut so! Meine Devise: ich wähle alle kleinen (seriösen!) Parteien, nur nicht die beiden großen, weil die von Parteibuchbesitzern ohnehin gewählt werden. So könnte es klappen, dass es in Oberschleißheim endlich wieder frei von Parteiengerangel einfach nur wieder vorwärts geht. Und wer mein Bürgermeisterkandidat ist? Das behalte ich für mich, ich will doch keinen Wahlkampf machen!Viel Spaß beim Wählen am Wochenende wünscht Ihr Thomas Meyer (27.02.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Straßenbauamt: Linksabbiegespur bringt nichts
Ich erlaube mir einfach mal, die von der Agenda 21 im Jahre 1999 durchgeführte Verkehrszählung zu zitieren (6:30 bis 7:30, wochentags):600 Fahrzeuge vom Westen kommend, davon 500 Pkw. Linkabbieger in die Margarethenstrasse 129+8 (PKW+LKW), an der Feierabendstr. 34+13, Rechtsabbieger in die Hubertusstrasse 183+19, an der Feierabendstr. 12+13.Nachmittags ist der Anteil der Linksabbieger noch etwas höher, aber das sind eindeutig Anlieger, die nach Hause kommen.Einen grünen Rechtsabbiegepfeil hat es ja schon mal gegeben. Davon abgesehen, dass die Wirkung marginal war, ergaben sich dadurch lebensgefährliche Situationen, weil die weiter hinten Wartenden zum Überholen ansetzten. Wenn die Schlange vor der Bahnschranke länger wird, wird sich das gleiche bei einer Linksabbiegerspur wiederholen. Die Spur müsste also ganz schön lange sein.Zuallerst könnte man aber was Enfacheres machen. Solange der Stauraum unmittelbar vor der Schranke nicht voll ist, schaltet man die Ampel noch auf grün. Damit bekommt man wesentlich mehr Effekt zu geringeren Kosten.Casimir Katz (25.02.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Kahlschlag auf früherem 'Postgrundstück'
Es verwundert uns sehr, dass in diesem Antrag nur von einer Birke gesprochen wird. Die Bebauungsplanänderung 'Nr. 5, An der Margarethenstraße', die am 24.4.2007 nach mehreren Einspruchsverfahren der Nachbarn mit Satzung und anhängender Begründung rechtskäftig wurde, nennt auf Seite 9, unter Punkt 12.4. 'Bestandaufnahme der Aspekte des Umweltschutzes' explizit als erhaltenswerten Baumbestand: 'erhaltenswerte Birkengrupe: Birke 2-stämmig (Stammdurchmesser 25 und 30 cm) und Birke (Stammdurchmesser. 20cm)', also mehrere Birken und nicht eine Birke. Ein Bebauungsplan wird von Fachleuten für Fachleute erstellt und dort ist eindeutig von einer Birkengruppe die Rede. Der Versuch einer Erklärung, dass Fachbiologen noch von einem Baum sprechen, selbst wenn mehrere Stämme (in diesem Falle drei) aus dem Boden kommen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Fakt ist und bleibt: im rechtsgültigen Bebauungsplan ist von einer Birkengruppe als erhaltenswertem Baumbestand die Rede, in dem Antrag auf eine isolierte Befreiung wird am 17.12.2007 über einen Baum abgestimmt. Wie passt das zusammen?Auch verwundert uns, dass das geplante Energiesparkonzept, eine geplante Solaranlage, wegen ganzjährigen Schattenwurfs nicht optimal genutzt werden kann. Da wir selber eine Solaranlage auf dem Dach haben, wissen wir, dass die Birkengruppe keinen maßgeblichen Schatten wirft.Für uns ergeben sich folgende Fragen und Anmerkungen:Während der nun seit 3 ½ Monaten anhaltenden Bautätigkeit konnten wir die Fertigstellung des Rohbaues und den Einbau der Fenster und nun zuletzt den Anbau eines Wintergartens/Glasvorbaus im Süden beobachten. Nach unseren Beobachtungen sind keine baulichen Maßnahmen zur Anbringung einer Solaranlage auf dem Dach vorgenommen worden. In den auf der Gemeinde einsehbaren Bauplänen ist keine Solaranlage vermerkt.Auf diesem sehr stark verdichteten und bebauten Grundstück ist an anderer Stelle überhaupt kein weiterer Platz für eine Ersatzbepflanzung mit einem Baum von mindestens 25 – 30 cm Stammumfang, so wie es der Bauauschuss in seinem Beschluß zur Befreiung festsetzt!Platz für Bäume ist lediglich am östlichen Rand des Grundstücks, wo laut genehmigten Bebauungsplan sowieso schon eine Baumbepflanzung eingeplant ist. Hierzu darf ich aus der Niederschrift vom 21.3.2007 zur öffentlichen Sitzung des Bau- und Werksauschusses vom 29.1.2007 (Punkt 4 der Erwiderung zu meinem Einspruch vom 15.7.2006) zitieren: 'In der grünordnerischen Festsetztung ist ausgeführt (Pkt. 12.3.), dass je 300 qm Grundstücksfläche ein Baum zu pflanzen ist, im vorliegenden Fall also zwei Bäume.' Dies war und ist bereits festgesetzt, unabhängig von der nun stattgefundenen Baumfällaktion der erhaltenswerten Birkengruppe.Wir sind diese 'Salami-Taktik' der Bauherren / Bauträger satt, die eine ständige Verdichtung und Abholzung von Bäumen zu Lasten der Lebensqualität der Anlieger vorantreiben. Was passiert, wenn nun der Bauherr des vorderen Hauses zusätzlich zu seiner nun auch noch beantragten Überschreitung der Abstandsgrenzen und einer zusätzlichen zweiten Garage nun auch ein Solarkonzept plant, bei dem dann die große, mindestens 40 Jahre alte Esche am westlichen Grundstückseck zu viel Schatten wirft? Muss die Gemeinde dann nicht auch zustimmen, weil mit der Entscheidung der 43. Sitzung vom 17.12.2007 ein Präzedenzfall geschaffen wurde, auf den sich nun alle weiteren Bauherren berufen können?Walter Klar (19.02.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Straßenbauamt: Linksabbiegespur bringt nichts
Seltsam, was das Bauamt da mal wieder gezählt haben will. Jeder Einwohner, der die Kreuzung kennt, biegt schlauerweise vorher ab und fährt lieber durch die 30er-Zonen als 10 Minuten an der roten Ampel zu stehen. Wahrscheinlich will man mal wieder durch die Negierung eines Problems Geld sparen.Warum aber die Gemeinde jetzt 100.000 Euro nur für die 'Machbarkeitsstudie' rauswerfen will, ist auch seltsam. Für dieses Geld könnte man - wenn man wollte - schon eine praktikable Lösung bauen!Das Billigste wäre zunächst mal ein grüner Rechtsabbieger-Pfeil für die, die an der Kreuzung stehen und nur nach rechts wollen. Das Beste wäre natürlich, das Problem einmal professionell und endgültig zu lösen, z.B. durch eine Unterführung. Aber da hat ja jede Partei, außer den Freien Wählern, von denen der Vorschlag stammt, wieder mal ihr Verhinderungsargument parat.Wolf D. Waag (03.02.08)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Die besten Wünsche für ein gutes Neues Jahr ...und weiterhin viel Erfolg für Ihr tolles online-Medium. Die schleissheimer-zeitung.de ist für mich in den letzten zwei Jahren unentbehrlich geworden, um über die lokalen Angelegenheiten in Wirtschaft, Politik, Kultur usw. immer top informiert zu sein.In den heutigen Zeiten, wo die verantwortlichen Redakteure in der SZ und im Münchner Merkur die Lokalmeldungen über Oberschleißheim enorm reduziert haben und auf einer Seite mit allen Gemeinden 'Westlich der Isar' abgehandelt werden - und wo nun sogar in den Anzeigenblättern von Lohhofer Anzeiger über Forum bis zur Münchner Nordrundschau zwischen den vielen Anzeigenseiten mehr Lokalnachrichten stehen als in den renommierten Tageszeitungen, da ragt Ihre online-Zeitung positiv heraus und da mache ich gerne aktive Mund-zu-Mund-Empfehlung dafür!Auf meinem Info-Computer im Laden ist Ihre Seite meine Internet-Startseite.Viel Erfolg und weiter so!Mit freundlichen GrüßenWalter Klar (2. Vorsitzender Gewerbeverband/ 29.12.07)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Keiner will die Unterführung
Was ist der Unterschied beim Ost-West-Verkehr bei einer Unterführung oder bei der Bahn im Tunnel? Bei beiden Möglichkeiten ist der schienengleiche Bahnübergang beseitigt. Der Verkehr ist gleich! Die Frage ist doch nur, ob eine Chance besteht, die Bahn im Tunnel in absehbarer Zeit zu realisieren. Dies kann bezweifelt werden. Die Bahn lehnt dies seit Jahrzehnten ab. Unterföhring als eine der reichsten Gemeinden hat für den Tunnel 64 Mio Euro selbst gezahlt. Oberschleißheim weiß schon nicht, wie es 4 bis 7 Mio Euro für eine Sporthalle aufbringen soll. Wir können ja warten, bis wir soviel Gewerbe haben, dass wir uns eine Bahn im Tunnel leisten können, oder wir nehmen eine Alternative, die Unterführung in Angriff.Christian Kuchlbauer (19.12.07)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Probejahr für Bus nach Dachau
Da ich in Dachau wohne und in Oberschleißheim arbeite, wäre ich sehr an einer Busverbindung zwischen beiden Orten interessiert. In erster Linie würde ich den Bus morgens zwischen 6 und 8 Uhr sowie abends zwischen 18 und 21 Uhr benötigen. Mein bisheriger Arbeitsweg ist sehr langwierig und umständlich: Zuerst muss ich mit dem Bus vom Klinikum zum S-Bahnhof Dachau fahren, wo ich fast 20 Minuten auf die S2 warten muss. Dann fahre ich nach Laim, muss dort auf die S1 warten, mit der ich nach Oberschleißheim fahre. Anschließend folgt ein Fußmarsch oder im Sommer die Fahrt mit dem Fahrrad zur Arbeit. In der Regel starte ich mit dem Bus um 7.03 Uhr und bin ca. 8:30 Uhr in der Arbeit. Abends muss ich nochmal die gleiche Zeit investieren, wobei ich oft genug den letzten Bus in Dachau verpasse, weil die S1 so viel Verspätung hat, dass ich die S2 nach Dachau knapp verfehle.Mit einem eigenen Auto (kann ich mir derzeit nicht leisten) würde ich statt ca. 3 Stunden in der Regel nur 50 Minuten benötigen. Durch unnötige Wartezeiten auf Anschlüsse geht mir derart viel Zeit verloren, dass nur EIN Verkehrsmittel wie ein direkter Linienbus mir schon unglaublich weiterhelfen würde.Ist es irgendwie möglich, zu erfahren, ab wann der Probebetrieb starten würde? Ich bin mir sicher, dass es auch der Werbung bedarf, damit die Leute von dieser Möglichkeit erfahren und die Auslastung auch hoch genug ist! Ich werde sicher gern tatkräftig bei der Mundpropaganda mithelfen.Mit freundlichen Grüßen,Kathrin Senf (02.12.07)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Dritter Schritt: die Bedenken
In den letzten Jahren habe ich in Oberschleißheim selten einen Vorgang erlebt, der so offen und informativ abgelaufen ist wie das Ortsentwicklungskonzept mit dem speziellen Thema 'Belebung der Ortsmitte'. Es ist wichtig, dass die Fragen undBedenken aller Betroffenen - Anlieger, Bürger und Gewerbetreibender - ernst genommen werden und berücksichtigt werden. Bei der Diskussion über die mögliche Höhe des 'neuen Rewe' ist zu kurz gekommen, dass bei einem evtl. Verkauf des Geländes eine Bebauung in Höhe des 'Stutenangers' als Wohn - bzw. Verwaltungsgebäude laut gängiger Baurechtsauslegung des Landratsamt nicht auszuschließen wäre.Als stellvertretender Vorsitzender des Gewerbeverbands begrüße ich ausdrücklich die gelungenen Vorschläge und Skizzen der Architekten. In Oberschleißheim bekommen wir nun endlich die Chance auf eine lebendige Ortsmitte. Dafür ist ein Erlebniszentrum mit Einkaufsmarkt, zusätzlichen Fachhändlern und belebender Gastronomie genauso wichtig, wiedie angrenzende Gestaltung des Bürgerplatzes und eines evtl. angrenzenden Bürgerparks.Der Rindermarkt in München mit seinen 3B-Konzept (Bänke, Bäume, Brunnen) ist ein positives Beispiel, der leere 'Hubschrauberlandeplatz' an der S-Bahn Station Feldmoching ist ein negatives Beispiel.Als Essenz aus dem gestrigen Bürgerforum darf man die Wichtigkeit der Aussage des Architekten, der den Investor vertritt, nicht unterschätzen. Die etwas flapsige Aussage von der 'eierlegenden Wollmilchsau' erfolgte, nachdem er sowohl den Bedenkenträgern der Eigentümergemeinschaft 'Theodor-Heuss-Sr.' die Berücksichtigung deren Interessen zugesagt hatte als auch dem Vertreter des Gewerbeverbands zugesagt hatte, mit den anliegenden Geschäftsinhabern zu reden und deren Wünsche zu berücksichtigen. Ich werte diese Aussagen als ein Bekenntnis des Investors zum Standort innerorts und gegen eine weitere Ausweitung am Ortsrand a la Aldi & Lidl, wodurch weiterer Kaufkraftabfluß aus dem Ort und eine weitere Verödung des Gewerbestandortes Oberschleißheim vermieden werden. Und das ist doch was!Wir brauchen evtl. eine Buslinie nach Dachau zum Krankenhaus aber nicht um die Kunden nun auch noch mit dem Bus zu den ortsfremden Einkaufsmärkten zu fahren.Walter Klar (Stellv. Vorsitzender Gewerbeverband/ 21.11.07)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Zwei Häuser auf das Postgrundstück
Abgesehen davon, dass ich als Langschläfer in der 'staden' Vor-Weihnachtszeit nun jeden Morgen spätestens um 7:30 Uhr durch Bagger, Kran oder schnödes Hämmern geweckt werde, möchte ich als direkt betroffener Nachbar mit Bauzaun mitten im Garten folgendes bemerken:Über die Vorgeschichte ist ja dankenswerter Weise im Interesse der Anlieger hier in der schleissheimer-zeitung.de ausführlich berichtet worden. Fakt ist, dass trotz intensiver Aktivitäten und Widersprüche aller Anlieger der Gemeinderat die nun stattfindende engste Bebauung nicht verhindern konnte und teilweise auch nicht wollte. Oder warum sonst sind zahlreiche Ratsmitglieder der damaligen Einladung des Anliegers nicht gefolgt, um sich vor Ort von der engen Planung und den Befürchtungen der Anlieger persönlich zu überzeugen?Das Grundstück wurde im Jahre 2000 von der Immobilientochter der Telekom, der DeTeImmobilien, für 700.000,- DM angeboten. Zu diesem Zeitpunkt 'Gemeindebedarfsfläche' und kein Bauland. Im Jahre 2004 wurde die Frima St. mit der Vermarktung beauftragt. Diese konnte eine Bebauungsplan-Änderung mit engster Bebauung durchsetzen. Im Frühjahr 2005 wurde das Grundstück an Frau Gisela S. verkauft, für ca 140.000,- bis 170.000,- Euro. Frau S. hat sich leider nie persönlich bei den Anliegern und in der Nachbarschaft vorgestellt. Im Oktober 2006, zum Zeitpunkt eines Schlichtungsversuchs in der Gemeinde zwischen Gemeinde, Landratsamt, Anliegern und Käuferin (mit Firma St. und deren Rechtsanwalt), war Frau S. auf der Internetseite der Niederlassung Freising mit Foto und Text 'sorgt dafür, dass Ihre Immobilie in den Medien stets gut vertreten ist' als Mitarbeiterin der Firma St. genannt.Im Frühjahr 2007 wurde dieses Grundstück nun im Nahmen der Frau S. von einem der Geschäftsführer der Firma St. in einem persönlichen Treffen meiner Frau und mir, den direkten Anliegern und Betroffenen, für 300.000,- Euro angeboten. Es wären auch noch andere Interessenten da. Laut Aussage der beiden Erwerber, die nun bauen, wurde das Grundstück tatsächlich für ca 300.000,- Euro verkauft!An der Börse nennt man solche Vorgänge Insider-Geschäfte und solche Personen 'Strohmann'. Diesen schnellen Reibach in Höhe von ca 100.000,- Euro hätten wir gerne der Gemeindekasse gegönnt, nicht aber einem ortsfremden Geschäftemacher, dem es nicht um das Wohl der Gemeinde und deren Bürger geht, sondern ausschließlich und allein um den eigenen Profit!Walter Klar (14.11.07)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Runder Tisch, einseitig gefärbt
Die Aussage 'Parteien und Gewerbeverband kritisieren Initiative der Freien Wähler' ist in sofern mißverständlich, da der Gewerbeverband nicht die Initiative als solche kritisiert, sondern nur die Aufmachung als unglücklich bezeichnet hat.Der Gewerbeverband begrüßte die Initiative der Freien Wähler sehr, im Gemeinderat zum runden Tisch aufzurufen um dieses im Ortsentwicklungskonzept geforderte Diskussionsform zu installieren. Eine Einladung und Organisation einer einzelnen Partei oder politischen Gruppierung kann dieser Aufgabe aber nicht gerecht werden.Der Runde Tisch wird kommen und wir hoffen, daß sich dann alle konstruktiven Gemeinderatsmitglieder über die Parteigrenzen hinweg daran beteiligen werden.Wolf D. Waag (Ortsvorsitzender des Gewerbeverbands/09.10.7)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Lesermail von Wolf-Dieter Waag (zum Artikel: 'Überlegungen der Parteifreien sind schädlich für den Ort')
Lieber Herr Waag, könnte es sein, dass Sie den Beitrag der Grünen nicht gründlich gelesen haben? Sonst hätten Sie erfahren, dass auch uns das Warten an der Schranke keine Freude bereitet. Ferner haben wir uns auch nicht grundsätzlich gegen eine Unterführung an der B471 anstelle der Bahnschranke ausgesprochen. Auch uns ist klar, dass der höhengleiche Bahnübergang insbesondere für Einsatzkräfte höchst problematisch ist. In unserem Beitrag haben wir Grüne u.a. darauf aufmerksam gemacht, dass eine Untertunnelung ohne eine wirksame Verbannung des Durchgangsverkehr dazu führen wird, dass mehr Verkehr in den Ort gelockt wird - zum Nachteil für Oberschleißheim. Es hilft weder Ihnen noch den Einsatzfahrzeugen, wenn man statt an einer geschlossenen Schranke im Stau des Durchgangsverkehrs steht! Schon jetzt gibt es in Stoßzeiten Rückstaus von der Autobahnanschlussstelle der A92 bis in den Ort herein. Daran ändert kein innerörtlicher Tunnel etwas, im Gegenteil. Deshalb werfen wir den Freien Wählern Populismus vor, wenn sie hemdsärmelig meinen, wir holen die Schaufeln aus dem Keller, buddeln eine Unterführung und alles wird gut. So einfach ist die Welt leider nicht, schon gar nicht im höchst komplexen Gebiet der Verkehrsplanung. Ich schlage vor, wir unterhalten uns in Ruhe darüber, wie man das Schranken-Problem lösen kann, ohne gleichzeitig eine Verkehrslawine in den Ort zu ziehen. Vielleicht finden wir sogar einen gemeinsamen Ansatz. Freundliche Grüße, Markus Büchler (Sprecher der Grünen/09.10.07)
Zum Artikel: 'Überlegungen der Parteifreien sind schädlich für den Ort'
Die Stellungnahme von Herrn Büchler ist in Puncto Zynismus nicht mehr zu überbieten. Die Bürger und der Ort leiden seit 30 Jahren unter den meist geschlossenen Schranken.Denkt denn Herr Büchler nicht über seinen ideologisch schmalen Tellerrand hinaus, z.B. auch an die Rettungsfahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen, die gezwungen sind mit lautem Einsatzsignal einen Umweg quer durch den Ort, über die Mittenheimer Straße, die Brücke und wieder zurück über die Feierabendstraße zu fahren?Die Ignoranz von Fakten löst keine Probleme. Wertvoll sind dagegen kreative Lösungsvorschläge, egal von wem diese kommen.Und da die B471 eine Bundesstraße ist, übernehmen auch Bund und Freistaat den Großteil der Kosten. Wenn man bedenkt, dass diese beiden Investoren viel Steuergeld aufwenden, um Ende Oktober fast die gesamte Ortsdurchfahrt der B471 zu sperren - was besonders für die anliegenden Geschäfte große Ausfälle bedeutet - um eine völlig intakte Fahrbahndecke zu erneuern, dann kann diese Art der Steuergeldverschwendung auch sinnvoller für eine Unterführung eingesetzt werden. Geld ist da, es kommt nur darauf an wie sinnvoll man es einsetzt.Wolf-Dieter Waag (08.10.07)antwort@schleissheimer-zeitung.de
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Zum Artikel: 'Zwei plus Drei ist Frei'
Ich möchte als Ergänzung Ihres Artikels hinzufügen, dass es wirklich ein rein sachbezogener Zufall war. Ich war nie ein Befürtworter der BIT in den letzten Jahren, aber nun haben sich einige Dinge verändert:1) in Unterschleißheim wird eine Unterführung gebaut und somit die durchgängige Linie durchbrochen2) in OSH wird der Bahnhof (endlich) familien - und behindertengerecht ausgebaut und somit dürfte es wohl in weite Ferne rücken, daß die BIT kommt (der Neigungswinkel vom derzeitigen Bahnhof unter die B 471 ist zu groß)3) in der Bevölkerung der Unmut, weil nichts passiert, immer größer wird und durch die Unterschleißheimer Unterführung erst recht Nahrung erhält.4) durch den Bebauungsplan soll auf keinen Fall eine Unterführung verhindert werden.Es ist keine Anti-Benthues-Aktion (in der BIT sind ja nicht nur CSUler....), sondern es soll endlich eine Lösung des Problems B 471/Bahn erreicht werden.Emil Köbele (Gemeinderat/Parteifreie /05.08.07)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: 'Durchfahrtsverbot für Lkw auf der Feierabendstraße soll fallen'
Durch unser Autobahn Maut System, um das uns die ganze Welt beneidet (!??), versucht jeder LKW, Maut zu sparen. Dadurch verdreifachte sich der LKW-Verkehr auf der Feierabendstraße trotz Durchfahrtsverbot. Das Mautsystem rechnet nach Autobahnkilometern ab. Hätten wir aber eine Vignette statt (Trollkolekt) Maut würde jeder LKW auf der Autobahn bleiben, da dieser bei der Einreise bereits die Autobahn bezahlt hat. Drum Durchfahrtsverbot oder nicht: es wurde nicht überwacht und ohne Schilder sind’s halt ein paar mehr. Unsere Politiker wohnen sowieso nicht an der Feierabendstraße. Mit freundlichen GrüßenHubert Huber (02.08.07)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: 'Antrag auf Instrumentenflug verstört die Gemeinderäte'
Am Dienstag war wieder eine öffentliche Gemeinderats-Sitzung. Schwerpunkt-Thema: Ausbau des Standortes der Hubschrauberstaffel der Bundespolizei. Der Kommandeur dieser Einheit hatte sich angesagt, um dem Gemeinderat und der interessierten Öffentlichkeit die Pläne und die anstehenden Veränderungen zu erläutern.Wo war die Öffentlichkeit – also die Bürger, die sich über den Fluglärm ärgern und jede Gelegenheit zum Meckern nutzen, nur dort nicht, wo es sinnvoll wäre. Ein einziger Bürger und der Chef der örtlichen Polizeiinspektion waren anwesend.Da sitzen also nun die Gemeinderäte aller Fraktionen, hören sich den Oberflieger an und befragen ihn dann zur Anzahl der Starts und Landungen, der Anflughöhen und –winkel, den Lärmbelastungen in Dezibel, differenziert nach Sonn- und Feiertagen, Tag- und Nacht-Einsätzen und manches andere. Ob die Anzahl der beantragten 500 Flugbewegungen auch wirklich nicht überschritten werde und evtl. noch mehr Hubschrauber nach Oberschleißheim kämen.Im Eifer der Fragen ging völlig verloren, dass es sich um eine Polizei-Einheit handelt, die nach Bedarf handelt und fliegt und das nicht exakt planen kann. Darauf hätte die Gemeinde aber gar keinen Einfluss. Nun sind aber die Gemeinderäte aus dem Ertl-Baugebiet oder Alt-Schleißheim nicht so sehr von den Belästigungen betroffen wie die Lustheimer Bürger. Diese wurden von der Bürgermeisterin vertreten, die das Problem ansprach, aber eben nur vom Fluglärm. Der ist zwar lästig, aber eben auch so schnell vorbei, wie der Hubschrauber selbst.Viel schlimmer ist die Lärmbelästigung der Bürger, und hier speziell die der Lustheimer, durch den am Boden verursachten Lärm. Im Winterhalbjahr lassen die Bundespolizei-Flieger morgens zwischen 5 und 6 Uhr ihre Maschinen bis zu 30 Minuten warmlaufen und verursachen einen Höllenlärm, der ungebremst über die unbebauten Weideflächen nach Lustheim donnert. Der anwesende Bürger, als betroffener Lustheimer, hätte dieses Thema gern angesprochen, um evtl. die Bundespolizei zu veranlassen, bei den geplanten Baumaßnahmen eine Lärmschutzwand im Objekt zu planen, hinter der das Warmlaufen abgewickelt werden kann.Aber der Bürger darf nicht fragen. Denn Fragen der Bürger sind nur gestattet zum Tagesordnungspunkt 'Bürgerfragestunde (35 Minuten)' und die ist jeweils vor den Vorträgen bzw. Gutachten. Die Fragen ergeben sich aber aus den Vorträgen, zu denen der Bürger kommt. Das ist absolut widersinnig.Ein Gemeinderat, darauf angesprochen, erklärt, dass das in der Gemeindeordnung so vorgeschrieben sei. Ja, es sei sogar Gesetz! Warum verstehen Volksvertreter nicht, dass manche Verordnungen, und diese gehört bestimmt dazu, auch oft historisch gewachsener Blödsinn sind. Niemand kann zu einem Vortrag Fragen stellen, der noch gar nicht gehalten wurde. – Ja, dann könnten hinterher ja stundenlang Fragen gestellt werden, meint der Herr Gemeinderat. Dabei vergaß er, dass das Gremium selbst diese Möglichkeit auf 35 Minuten begrenzt hat. Zur Fragestunde nach jeweiligen Referaten bzw. Gutachten sollte wirklich nachgedacht werdenWas interessiert die Bürger Oberschleißheims überhaupt ?Die Frau Bürgermeisterin steht zur Wiederwahl. Das freut viele und andere Viele ärgert das. Aber die Bürgermeisterin regiert nicht allein. Sie hat ein kleines Parlament, den Gemeinderat.Und der wird bald wiedergewählt. Interessiert sich wirklich keiner von 12.000 Einwohnern für die Qualität der Arbeit eines Gemeinderates? Jeder Schüler, jeder Mitarbeiter wird bewertet nach Leistung, nach aktiver Mitarbeit, nach Kreativität etc. etc.Nur an der Arbeit, an der Leistung, an der Qualität der Fragen und der Aussagen unserer Gemeinderäte hat niemand Interesse. Man wählt sie gegebenenfalls wieder, ohne zu wissen, wie stark sie in der Gestaltungsarbeit der Gemeinde gewirkt haben. Oftmals nur, weil sie in einer Partei sind, der man nahe steht. Das kann es doch nicht sein. Liebe Schleißheimer, wacht auf! Niemand muß in einer Partei sein, um dem Gemeinwohl zu dienen oder seine Meinung zu äußern. Aber tun Sie es dort, wo es gehört wird. Öffentliche Gemeinderatssitzungen sind eine solche Gelegenheit. Nehmen Sie diese wahr! Heino Hanke (28.06.)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: 'Emil und Birgit Köbele treten aus der CSU aus'
Zum Rücktritt von Birgit und Emil Köbele aus der CSU-Partei und der CSU-Fraktion im Gemeinderat von Oberschleißheim stellen die unterzeichneten Manfred Brunner als Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes und Peter Benthues als Vorsitzender der CSU-Fraktion nochmals mit Nachdruck fest, dass sie die von dem Ehepaar Köbele erhobenen Vorwürfe, sie seien vom Ortsverband und der Fraktion 'gemobbt' worden, mit Entschiedenheit zurückweisen.Richtig ist, dass Emil Köbele in der Nacht des 23.Juli 2002 nach einer kontrovers behandelten wichtigen Sachentscheidung im Gemeinderat, bei der er sich bei einem Teil der Fraktion mit seiner Meinung nicht durchsetzen konnte, verärgert den Ortsverbands- und Fraktionsvorsitz niedergelegt und dies - ohne vorherige Rücksprache zu nehmen - sofort der Presse mitgeteilt hat. Zudem hat er wider besseres Wissen Gemeinderat Peter Benthues in beleidigender Weise öffentlich 'politische Profilneurose' für dessen abweichendes Votum bei der Abstimmung vorgeworfen. Dennoch haben Ortsverband und Fraktion unmittelbar danach versucht, den Meinungsstreit in ihren Reihen zu halten und bald wieder in Manfred Brunner als Ortsvorsitzenden und Peter Benthues als Fraktionsvorsitzenden eine neue Führungsmannschaft aufgestellt. In den folgenden Jahren wurden vom Ortsverband und der Fraktion ohne Ausgrenzung des Ehepaares Köbele sachliche Parteiarbeit und Fraktionspolitik geleistet. In der Fraktion hat es in den zurückliegenden 5 Jahren unter Führung von Peter Benthues keinerlei nennenswerte grundsätzliche Differenzen und Meinungsverschiedenheiten gegeben. Die aktive Mitarbeit der Gemeinderäte Birgit und Emil Köbele innerhalb der Fraktion während dieser Zeit wird ausdrücklich anerkannt. Am 09.12.2006 haben der Fraktionsvorsitzende und der Ortsvorsitzende bei einer Klausurtagung alle Gemeinderäte befragt, ob sie für eine erneute Kandidatur bei der bevorstehenden Kommunalwahl 2008 zur Verfügung stehen. Bis auf das Ehepaar Köbele, das sich eine Bedenkzeit ausbedungen hat, haben dies alle übrigen Gemeinderäte bejaht. Zwischenzeitlich erfolgte im Februar 2007 ein längere Aussprache zwischen dem Ortsvorsitzenden und dem Ehepaar Köbele. Auch bei diesem Gespräch kündigte das Ehepaar Köbele eine baldige Entscheidung über ihre politische Zukunft an. Nunmehr, erst weitere 3 Monate danach, haben Birgit und Emil Köbele, wieder ohne vorherige Ankündigung, in gleichlautenden Schreiben an Ortsverband und Fraktion überraschend ihren Austritt aus der CSU und der Fraktion erklärt. Der Ortsvorsitzende und der Fraktionssprecher haben in einem Schreiben an das Ehepaar Köbele vom 03.06.2007 diesen Schritt ausdrücklich bedauert. Aus unserer Sicht entbehrt aber der Mobbing -Vorwurf durch das Ehepaar Köbele jeglicher Grundlage und erscheint uns eher als Vorwand für die Austritte kurz vor der Kommunalwahl. In der Fraktion konnten, wie gesagt, Birgit und Emil Köbele ihre sachliche Arbeit und Ideen jederzeit voll einbringen. Natürlich hat im Ortsverband die überstürzte und nicht nachvollziehbare Niederlegung von verantwortungsvollen Parteiämtern durch Emil Köbele bei vielen Mitgliedern erhebliche Verärgerungen ausgelöst und hinterlassen. Bei entsprechendem Engagement wäre jedoch eine aktive politische Betätigung durch Birgit und Emil Köbele innerhalb des Ortsverbandes, auch verbunden mit einem Parteiamt, jederzeit möglich gewesen. Auch eine Wiederwahl in den Vorstand wäre nicht ausgeschlossen gewesen, wenn bei den Wahlen aus dem Kreis der Mitglieder ein entsprechender Vorschlag dem Votum der Mitgliederversammlung unterbreitet und mehrheitlich unterstützt worden wäre. Dies war jedoch in all den zurückliegenden Jahren nach dem überraschenden Rücktritt von Emil Köbele nicht der Fall. Im übrigen ist die Nichtwahl zu einem politischen Amt ein demokratischer Prozess, der die Souveränität der Mitgliederversammlung widerspiegelt.Manfred Brunner (Ortsvorsitzender), Peter Benthues (Fraktionsvorsitzender / 12.06.07)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Halle wird um mehr als eine Million teurer
Wäre ein Abriß und Naubau nicht billiger? Auch wäre die Halle wieder schneller für Schüler und Vereine nutzbar.Robert Weinzierl (31.05.)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _Zum Artikel: Bücher mit Musike
Im Namen der 'Schleißheimer Schlosspfeiffer' möchte ich mich bei allen Helfern und natürlich bei allen Spendern für das großartige Ergebnis recht herzlich bedanken.Stefan Vohburger, 1. Spielleiter (16.05.)antwort@schleissheimer-zeitung.deGroßer Dank gehört der Familie Hanke, Bücher am Schloss. Mit viel Arbeit, angefangen mit dem Einsammeln und Sortieren der Bücher, dann den ganzen Sonntag von morgens bis zum Abend beratend vor Ort. Sie haben viel Zeit aufgewendet, um diese Spende zu ermöglichen. Herzlichen Dank!Helga und Luis Hauzenberger (15.05.)antwort@schleissheimer-zeitung.de_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Zum Artikel: Großer Empfang für Peter Spoden
In der heutigen Zeit, wo der Krieg nur im Fernsehen stattfindet, ist es gut, Zeitzeugen wie Peter Spoden zu hören und zu erleben. Piloten der Wehrmacht in der Zeit nach 1943 wußten, wenn sie starteten, dass sie mit einer Negativquote von 80 Prozent rechnen mußten. Den Krieg zu gewinnen, hatten die Realisten schon längst aufgegeben. Genau so glaubten die Piloten der anderen Seiten, dass ihr Einsatz den Krieg verkürzen würde. Bei einem Treffen der ehemaligen Nachtjäger beider Seiten, in Laage/Rostock, waren sich alle der Sinnlosigkeit dieses Krieges bewußt. Es besteht leider heute ein Mangel an Zuhörern, die diesen 'Alten Männern', es sind ja nur 20 Prozent übergeblieben, zuhören und umsetzen, dass jeder Krieg, wo immer er stattfindet und von wem er angefangen wird, nur einen Gewinner hat - den Tod. Das Buch von Peter Spoden ist mittlerweile in 3 Fremdsprachen erschienen und trägt zum Verständnis der damaligen Zeit bei, es ist keine Entschuldigung, sondern eine Zeitaufnahme, die hervorragend authentisch ist.Detlef Mönch, Essen (10.05.07)antwort@schleissheimer-zeitung.de
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