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MARKTPLATZ

Raiffeisenbank fusioniert mit der 'Münchner Bank'

Die Raiffeisenbank Oberschleißheim soll in die Münchner Bank aufgehen. Vorstände und Aufsichtsräte beider Häuser haben die Verschmelzung Ende 2011 beschlossen. Am Wochenende wurden die Mitglieder der Vertreterversammlungen beider Genossenschaftsbanken informiert. Nach einer gemeinsamen Darstellung soll der Name "Raiffeisenbank Oberschleißheim" ebenso erhalten bleiben wie die beiden Filialen in Oberschleißheim. Die komplette Verwaltung wird in Bogenhausen zentralisiert; Kündigungen durch die Verschmelzung solle es nicht geben.
Vorstandsvorsitzender Alfred Foistner bezeichnete die Anbindung an die größte Genossenschaftsbank weit und breit als "strategisch ideale Lösung" für die Oberschleißheimer Traditionsbank. Den Kunden werde nun weiterhin ortsnahe und überschaubare Betreuung geboten, künftig aber mit dem Apparat und der Wirtschaftskraft der Stadtbank im Rücken. Zudem sei die Oberschleißheimer Bank für weitere Marktbereinigungen nun kein Spekulationsobjekt mehr, sondern habe sich dauerhaft an den starken Partner gebunden. 
Die Münchner Bank ist mit rund 600 Mitarbeitern, 43 Standorten in und um München und einer Bilanzsumme von rund 2.835 Mio. Euro die bayernweit größte Volks- und Raiffeisenbank mit Universalbankcharakter. Für rund 43.000 Mitglieder mit insgesamt über 640.900 Geschäftsanteilen und über 110.000 Kunden unterhält sie im Stadtgebiet 35 Filialen. Die Raiffeisenbank Oberschleißheim soll formalrechtlich als Zweigniederlassung der Münchner Bank geführt werden. "Dieses Konzept stärkt die Identifikation der bisherigen Kunden mit dem fusionierten Haus und wird damit positiv zu einer weiteren Marktdurchdringung im Münchner Norden beitragen", heißt es in der gemeinsamen Erklärung.
Die 1924 gegründete Raiffeisenbank Oberschleißheim verwaltet ein Kundenvolumen von rund 370 Mio. Euro. Sie zählt über 3000 Mitglieder und über 8000 Kunden, an zwei Standorten sind rund 50 Mitarbeiter beschäftigt. "Vorstand und Aufsichtsrat beider Genossenschaften sind überzeugt davon, dass mit dem angestrebten Zusammenschluss die Marktposition beider Häuser weiter gestärkt wird und die Fusion die Interessen beider Partner, ihrer Mitarbeiter, Mitglieder und Kunden fördert", so die offizielle Ansage.
Zustimmen müssen nun noch die beiden Vertreterversammlungen, dann wird die Verschmelzung rückwirkend zum 1. Januar in Kraft gesetzt. Die Wirksamkeit, etwa mit dem Umzug einiger Oberschleißheimer Mitarbeiter, wird ab Mai spürbar sein. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Alfred Foistner wird vorerst als Generalbevollmächtigter der Münchner Bank weiter für das Oberschleißheimer Haus zuständig sein. 2014 soll er dann als ordentliches Mitglied in den Vorstand aufrücken. Vorstand Christian Stocker hat schon länger angekündigt, die Bank zum 30. März zu verlassen; er verändert sich an eine andere Genossenschaftsbank. Der Aufsichtsrat der Münchner Bank soll um zwei Oberschleißheimer Aufsichtsräte auf 12 aufgestockt werden.


16.01.2012    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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