Preisgekröntes Moos-Märchen
Für sein selbst getipptes Märchen von „Felix, Daniel und Moritz, dem fliegenden Pferd“ hat Alt-Bürgermeister Hermann Schmid am Donnerstag den Uli Lamey-Gedächtnispreis des Vereins Dachauer Moos erhalten. Der heuer erstmals ausgelobte Preis, der künftig alle zwei Jahre verliehen werden soll, zeichnet Projekte oder Projektideen und besonderes ehrenamtliches Engagement im Gebiet des Dachauer Mooses aus. Schmids originelle Märchenidee, die er ursprünglich für seine Enkelkinder aufgezeichnet hatte, war zusammen mit einer Aktion der Grundschule Bergkirchen der erste Preisträger; dass der Autor als damaliger Bürgermeister den Verein mit aus der Taufe gehoben hatte, war nicht preisrelevant. Moritz, das sprechende Pferd, zeigt Felix und Daniel bei einem Rundflug über das Dachauer Moos Interessantes über die Entstehung des Mooses, die Geschichte und Kultur des Torfstechens und die vielen bekannten Maler, die hier arbeiteten. Das Märchen wird demnächst auf der Internetseite des Vereins publiziert. Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler, die Vereinsvorsitzende, und Geschäftsführender Vorstand Fritz Nustede (li.) überreichten im Rathaus Hermann Schmid und seiner Ehefrau (re.) den mit 300 Euro dotierten Preis. Der 2007 verstorbene Uli Lamey, nach dem der Preis benannt ist, war einer der wesentlichen Motoren des kommunalen Vereins und unermüdlich mit neuen Ideen zur Vermittlung des ungewöhnlichen Naturreservats und seiner historischen Facetten engagiert. Unter anderem setzte er die Idee um, zur Bundesgartenschau in München das gesamte, 50 Kilometer lange barocke Kanalsystem mit blauen Stangen in der Natur wieder erlebbar zu machen. Erster Gewinner des Preises in der Kategorie „Schulklassen“ ist die Klasse 3b der Grundschule Bergkirchen, die eine Präsentation mit vielen Fotos über ihre Erlebnisse bei einem Besuch im Umwelthaus am Obergrashof erstellt hatten.
|