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ORTSGESCHEHEN

Planungsbeginn für Umgehungsstraße

Für eine westliche Umgehungsstraße parallel zur Autobahn A92 haben die Planungen begonnen. "Das Projekt ist angestossen", bestätigte Stefan Rinderer, der zuständige Abteilungsleiter im Staatlichen Bauamt. Die Behörde hat jetzt einen externen Planungsauftrag für die Trasse vergeben.
Die Umgehungsstraße soll südlich des Ortseingangs an der Sonnenstraße nach Westen abzweigen, nahezu parallel zur Autobahn bis zur B471 führen und dann in etwa entlang der Gemeindegrenze zu Unterschleißheim nördlich von Mittenheim wieder auf die Staatsstraße führen. Im Ort würden Sonnen- und Feierabendstraße damit zu Gemeindestraßen abgestuft und nach den Erwartungen an die Umgehung deutlich vom Durchgangsverkehr entlastet.
Zunächst betreibt das beauftragten Planungsbüro nun Grundlagenermittlung, anschließend werden anhand der verkehrlichen Anforderungen, der Topografie, der ökologischen Gewichtungen und anderer Faktoren mögliche Trassenvarianten kreiert. Rinderer erwartet "eine Handvoll brauchbarer Varianten", die dann ab Mitte 2018 hausintern bewertet würden.
Das Bauamt erwartet eine knifflige Planung. "Die Varianten werden alle ihre Vor-, aber auch große Nachteile haben", prophezeit Rinderer. Ein politischer Streitpunkt ist die zwingend notwendige Nutzung Unterschleißheimer Flur für das Oberschleißheimer Entlastungsprojekt. Diskutiert worden war daher auch immer eine nur "halbe" Umgehung im Südwesten, die an der B471 endet. Geplant werde jetzt aber ausdrücklich die Vollumfahrung, betont Rinderer. Allerdings laute die Planungsvorgabe, die Anbindung an die bestehende Trasse "nahe der Gemeindegrenze" herzustellen.
Parallel zur Umgehungsstraßenplanung der Staatlichen Bauamts arbeitet die Autobahndirektion Südbayern am Ausbau der Anschlussstelle Oberschleißheim zu einem "Kleeblatt" mit Einfahrschleifen in jeder Verkehrsbeziehung. Die beiden Behörden haben sich darauf verständigt, dass die B471 schon weiter im Osten ansteigen wird, um dann als Brücke über die ebenerdige Umgehungsstraße zu führen, ehe sie dann auf dieser Höhe die Autobahnbrücke erreicht.
Diese Konstruktion ist Bestandteil des Genehmigungsverfahrens, das für die Autobahn bereits im Laufen ist, und wird für die Umgehungsstraßenplanung daher ein gesetzter Fixpunkt. Bürgermeister Christian Kuchlbauer will die Verquickung der beiden Projekte noch um den Ansatz erweitern, im gleichen Aufwasch auch das geplante Gewerbegebiet an der Dachauer Straße zu erschließen.
Ein konkreter Zeitplan für den Umgehungsstraßenbau ist noch unmöglich. "Bis wir unsere Hausaufgaben alle abarbeiten, können Jahre vergehen", schildert Rinderer. Bei optimalem Planungs- und Diskussionsverlauf wäre ein Start des nötigen Planfeststellungsverfahrens zur Genehmigung wohl frühestens 2021 denkbar. Dann folgt das Verfahren mit all seinen Unwägbarkeiten und je nach der Verhandlungsdauer eventueller Einwände ist ein möglicher Baubeginn völlig offen.


03.09.2017    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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